Mittwoch, 16. Dezember 2020

Pferde, Weide und Knick - Teil 6

 Ebereschen


Das links ist ein Foto von einer Eberesche, allerdings nicht in der Zeit, wo diese Bäume Früchte tragen, sondern blühen.
 
Man nennt die Eberesche auch oft Vogelbeerenbaum.
 
Es gibt verschiedene Sorten. Hier ein Link zu Wikipedia.
 




Wenn man Ebereschen direkt auf der Weide stehen hat, überleben die erfahrungsgemäß nicht. Die Pferde knabbern die gesamte Rinde ab, fressen die Zweige, der Baum geht dann ein.

Ebereschen sind für Pferde ganz sicher nicht giftig. Ich gehe davon aus, die werden sogar ausgesprochen gesund sein, eben weil sie so viel dran rumknabbern, falls welche auf einer Weide wachsen.

Im Knick haben Ebereschen eine Überlebenschance und sind sicher eine gute Idee für sehr gesunde Knick-Gehölze rund um eine Pferdeweide rum.

Auch wenn es nicht direkt bewiesen ist, Ebereschen gelten schon sehr lange als gute Heilpflanzen. Pferde werden das fühlen und fressen deshalb so gerne ab und zu was davon, um gesund zu bleiben.

Hier ein Textauszug auch aus Wikipedia:

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Medizin

Auch wenn sich im Volksglauben hartnäckig das Gerücht hält, die Früchte seien giftig, ist dies nicht richtig. Allerdings enthalten die Beeren Parasorbinsäure, die zu Magenproblemen führen kann. Durch Kochen wird die Parasorbinsäure zu Sorbinsäure abgebaut, die gut verträglich ist.[28] Gekochte Beeren können daher auch in größeren Mengen gegessen werden. Tatsächlich waren Vogelbeeren aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehalts (bis zu 100 mg pro 100 g Beeren, das beim Kochen um etwa ein Drittel abgebaut wird) früher ein wichtiges Mittel gegen Skorbut.[29] Sie enthalten außerdem Provitamin A und Sorbit, einen Zuckeraustauschstoff.[30] Aus der Sorbose der Vogelbeeren wurde das Sorbit, ein Zuckerersatz für Diabetiker, gewonnen. Sorbit wird heute industriell durch Reduktion von Traubenzucker (Glukose) mit Wasserstoff hergestellt.[31][32]

 

Die Naturheilkunde schreibt Blättern und Blüten eine besondere Heilwirkung zu. Getrocknet finden diese u. a. in Tees gegen Husten, Bronchitis und Magenverstimmungen Verwendung. Auch werden sie bei Verdauungsbeschwerden, Hämorrhoiden, Rheuma und Gicht eingesetzt. Die Wirkung ist allerdings nicht wissenschaftlich erwiesen.[28] Sänger und Redner nutzen die Vogelbeeren z. B. auch, um ihre Stimmbänder geschmeidig zu halten.[29] Laut „Kräuterpfarrer“ Johann Künzle sollen Vogelbeeren zähen Schleim von den Stimmbändern lösen und so bei Heiserkeit wertvolle Dienste leisten.

In der evidenzbasierten Medizin wird ein Auszug aus Sorbus aucuparia, das Sorbit, intravenös zur Senkung des Augeninnendrucks bei Glaukom gespritzt.[33]

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 https://botanikus.de/informatives/giftpflanzen/alle-giftpflanzen/eberesche/

 

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Eberesche wird teils noch als Giftpflanze angesehen, dies ist so aber nicht korrekt. In den Früchten findet man unter anderem Parasorbinsäure. Bei dem Verzehr größerer Mengen roher Beeren kann es zu Reizungen der Schleimhäute kommen, unter Umständen auch zu Erbrechen und Durchfall. Da die Beeren herb und bitter schmecken, ist eine Vergiftung aber eigentlich nicht zu erwarten. Im gekochten Zustand (Marmelade) wird der Stoff unwirksam.

Tiergiftig:
Fressen Pferde größere Mengen an reifen Beeren, kann es zu Speichelfluss und Durchfällen kommen.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Heilkundlich wird die Eberesche direkt nicht genutzt. Allerdings eignet sich ein Mus aus den Beeren bei Appetitlosigkeit und verdorbenem Magen

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 https://www.reiten-weltweit.info/2019/die-eberesche-sorbus-aucuparia/

 

Für Pferde nur schwach giftig!

Das Pferd muss schon größere Mengen der Vogelbeeren fressen, um Probleme mit der Gesundheit zu bekommen. Es kann dann zu vermehrten Speichelfluss und Durchfällen kommen. Jedoch verschwinden die Beschwerden nach kurzer Zeit wieder. Als Mittel gegen die Symptome sollte dem Pferd Wasser oder Kräutertee mit Tierkohle gegeben werden, um das Gift zu binden und außerdem sollte es viel trinken. Raufutter sollte erst am 2. Tag wieder zu fressen gegeben werden. Ein Tierarzt braucht nicht unbedingt hinzugezogen werden.

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https://www.pferderevue.at/magazin/haltung_fuetterung/2017/02/aeste_und_zweigegesunderknabberspassfuerpferde.html 


Harthölzer wie Birke und Haselnuss bieten ebenfalls eine gesunde Knabbervorlage. Und auch Äste von Obstbäumen, Linden und Ebereschen liefern eine willkommene und gesunde Abwechslung.

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 https://www.gartenflora.de/gartenwissen/ziergarten/baeume-straeucher-hecken/vogelbeere/» Mehr aus Ihrem Garten: Essbare Blüten

 

Die Vogelbeere – gesund und heilsam

Entgegen dem weit verbreitetem Glauben, sind die Beeren für den Menschen nicht giftig. Vogelbeeren sind wahre Gesundheitsbomben. Sie enthalten extrem viel Vitamin C, Provitamin A oder Antioxidantien.

Roh schmecken die Beeren In kleinen Mengen. Die Bitterstoffe der frischen Beeren regen den Stoffwechsel sowie die Verdauung an. Sie wirken entwässernd, bei größeren Mengen kann jedoch es zu Magenproblemen kommen. Der bittere Geschmack entsteht durch die Parasorbinsäure. Frost wandelt die Parasorbinsäure um in Sorbinsäure, diese ist gut verträglich. 

 Kochen hat den gleichen Effekt, die Beere wird weniger bitter. Für einen Tee kochen Sie eine Handvoll getrockneter Beeren zehn Minuten mit einem halben Liter Wasser. Die Wirkstoffe sind gut für die Stimmbänder und den Hals.

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LG

Renate

 

Sonntag, 13. Dezember 2020

Pferde, Weide und Knick - Teil 5

Haselnuss-Strauch


Der Zweig vom Haselnuss-Strauch ist das,was mit den rundlichen Blättern von rechts ins Bild reinragt.

 

Haselnuss-Sträucher gehören zu den Birkengewächsen und sind nach meinem Wissen und meiner Erfahrung zu keiner Zeit gefährlich oder giftig für Pferde, dürfen also im Knick und auf der Weide wachsen.

 

Den Tieren schaden weder die Blätter noch die Zweige, auch nicht die Haselnüsse, wenn diese Sträucher Früchte tragen.

 Ich suche nun noch ein paar Infos zum Thema Haselnuss-Sträucher.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Hasel 

Was Negatives steht da nicht über den Haselnuss-Strauch oder Haselnüsse drin.

https://www.atm.de/blog/redaktionelles/pferdeweide-baeume-und-straeucher-fuer-pferde

 

Haselstrauch (Corylus avellana)

Der Haselstrauch ist eine typische Knickpflanze. Seine Blätter enthalten neben anderen Stoffen Ätherische Öle, Gerbstoffe und Flavonoide, fördern die Gesunderhaltung des Darmepithels und haben eine leicht entzündungshemmende Wirkung auf die Schleimhäute von Maul und Rachen. Außerdem wird der Hasel eine leichte Förderung des Gallenflusses nachgesagt. Haselnüsse haben als stark ölhaltiges Winterfutter vor allem für Kleinsäuger eine ökologische Bedeutung.

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 https://www.pferderevue.at/magazin/haltung_fuetterung/2017/02/aeste_und_zweigegesunderknabberspassfuerpferde.html

 Dass Pferde an Holz knabbern ist keine Unart. Es liegt in ihrer Natur. In freier Wildbahn gehören Baumrinden, Äste und Sträucher neben Gras und Blättern zum natürlichen Speiseplan der Vierbeiner. Sie dienen als wertvolle Lieferanten für Rohfaser und sind reich an Mineralstoffen und Spurenelementen.

Aus der modernen Pferdehaltung sind Bäume und Sträucher als Nahrungsquelle meist völlig verschwunden. Zwar sind sie zur Nährstoffversorgung meist nicht mehr notwendig, mit ihrem Wegfall geht jedoch auch eine wichtige Beschäftigungsmöglichkeit verloren. Äste und Zweige fordern zum Knabbern und Spielen auf und erfüllen gleichzeitig das stetige Bedürfnis der Pferde, auf etwas herumzukauen. Dass dabei keine Kohlenhydrate aufgenommen werden ist ein wichtiges Plus in Zeiten, in denen Stoffwechselerkrankungen durch Überfütterung auf der Tagesordnung stehen.

 

Spaß mit Maß

So wichtig und gesund Hölzer als Knabberspaß sind, so gilt auch hier: All zu viel ist ungesund. Zwei Kilogramm pro mittelgroßes Pferd und Tag gelten als Maximum, denn übermäßiger Holzverzehr kann durch den besonders schwer verdaulichen Ligninanteil in den Holzfasern zu Verdauungsstörungen und Durchfällen führen. Auch bei Pferden im Zahnwechsel oder mit Zahnhaken muss man aufpassen, weil es durch ungenügend zerkaute Holzstücke zu Schlundverstopfungen kommen kann.

Vorsicht ist auch bei der Wahl des Holzes geboten. Nicht jeder Baum oder Strauch eignet sich als Knabbervorlage für Pferde. Nadelhölzer enthalten zum Beispiel ätherische Öle und Harze, die, in größeren Mengen aufgenommen, den Magen- Darm-Trakt der Pferde empfindlich reizen können. Einige Hölzer sind sogar giftig und deshalb absolut tabu.

 

Diese Hölzer sind geeignet

 Unter den Laubhölzern sind insbesondere Pappel und Weide beliebt. Die Rinde beider Arten enthält eine Vielzahl medizinisch wirksamer Stoffe, etwa Gerbstoffe, Flavonoide oder Salicin, die unter anderem entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken.

Harthölzer wie Birke und Haselnuss bieten ebenfalls eine gesunde Knabbervorlage. Und auch Äste von Obstbäumen, Linden und Ebereschen liefern eine willkommene und gesunde Abwechslung.

Bei der Auswahl von Nadelhölzern sollte man nur Bäume verwenden, die zu den heimischen Arten wie Rotfichte oder Weißtanne gehören. Und garantiert ungespritzt sind. Aber Achtung: Für trächtige Stuten sind Nadelhölzer jeglicher Art grundsätzlich tabu. Vor allem der darin enthaltene pflanzliche Gerbstoff Tannin steht in Verdacht Frühgeburten auszulösen!
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Also Haselnuss-Sträucher sind gut für Pferde und sowas sollte sogar gern im Knick wachsen.
 
LG
Renate

Donnerstag, 10. Dezember 2020

Pferde, Weide und Knick - Teil 4

 Farne

Ich hatte schon früher Probleme, Farne wirklich sicher voneinander zu unterscheiden. Die gleichen Probleme habe ich immer noch.

Farne sind aber generell giftig für Pferde und können sehr gefährlich werden, wenn sie davon fressen.

Am gefährlichsten ist der Adlerfarn.

Farne neigen dazu, gern an den Rändern von Knicks oder auch Waldrändern ein Stück in Pferdeweiden hineinzuwachsen.

Mitten auf der Weide findet man Farne kaum, aber es reicht aus, wenn die am Weiderand stehen, dass sich Pferde eine schlimme Vergiftung zuziehen können, wenn sie was davon fressen sollten.

Die müssen also von der Weide weg und so stehen, dass die Pferde ganz bestimmt nicht dran kommen.

Ich suche Euch jetzt noch ein paar Infos über Farne raus.

https://de.wikipedia.org/wiki/Farne

Erstmal ein allgemeiner Link aus Wikipedia.

https://de.wikipedia.org/wiki/Adlerfarn 

 

Giftigkeit

Die gesamte Pflanze ist giftig. Die jungen Blätter enthalten den höchsten Gehalt an Wirkstoffen wie Blausäureglycoside. Im Erwachsenenalter stellt die Pflanze eine größere Bandbreite an Giftstoffen her, unter ihnen das Enzym Thiaminase, Ptaquilosid, ein instabiles Glykosid, und ein Saponin, Pteridin.

Reaktionen auf die Pflanze ergeben sich aus den Verzehrgewohnheiten und der damit verbundenen konsumierten Menge sowie den Empfindlichkeiten der Konsumenten. Auch welcher Teil der Pflanze und zu welcher Jahreszeit er konsumiert wird, kann einen Einfluss auf die Art der Schädigung haben.

Vergiftungen bei Pferden, Ziegen und Schweinen zeigen sich durch eine Vitamin-B1-zerstörende Wirkung, hervorgerufen durch das Enzym Thiaminase. Folgen für das Tier sind Störungen des zentralen Nervensystems, von außen wahrnehmbar durch resultierende Störungen im Bewegungsablauf bzw. motorische Störungen. Bei Rindern zeigen sich andere Reaktionen. Vergiftungen werden sichtbar durch das Auftreten von Blutungen in Maul, Nase und Stoffwechselorganen – Blut findet sich in Stuhl und Urin („Blutharnen“).[3] Auch die Entstehung von Blasen- und Darmkrebs bei Rindern, die die Pflanze fressen, gilt als nachgewiesen.[4] Da die oberirdischen Pflanzenteile ihre Giftwirkung auch nach dem Trocknen noch beibehalten, besteht durch die Kuhmilch auch eine Gefahr für den Menschen. Bei kleinen Wirbeltieren wie Hasen sind auch Erblindungen und das Auftreten von Krebs bekannt. 

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LG

Renate

 

Montag, 7. Dezember 2020

Pferde, Weide und Knick - Teil 3

Eichen


Ein Eichenzweig mit jungem Eichenlaub, vermutlich im Frühling auggenommen.

Ich arbeite hier jetzt mit eigenen Fotos ab 2012, die ich alle irgendwann selbst gemacht habe, gehe dazu meine alten Beiträge durch.

Eichen gehören zu den Bäumen, wo Ihr bei Pferden sehr aufpassen müsst.

Das ist nach meiner Erfahrung aber nicht das ganze Jahr über so, sondern nur in der Zeit, wo die Eicheln runterfallen.

 

Es mag zwar sein, dass auch Eichenlaub oder die Rinde der Bäume nicht unbedingt gesund für Pferde sind, aber so viel fressen Pferde die Rinde von Eichen nicht an und nach meiner Erfahrung auch nicht so viel Laub, dass es gefährlich werden könnte.

Anders bei Eicheln.

Pferde ziehen sich Eicheln mit Pech wirklich kiloweise rein, wenn die von den Bäumen fallen und wenn Ihr ein eher empfindliches Pferd habt, kann das davon schwer krank werden.

Chiwa kriegt dann Hufrehe.

Andere Pferde könnten aber auch mit Kolik und anderen Problemen reagieren.

Deshalb ist es sehr wichtig, falls Ihr Eichen auf der Koppel oder aber im Knick habt, zieht da in der Eichelzeit einen Zaun mit genug Abstand rum, dass die Pferde da nicht hin kommen und harkt die Eicheln weg, entsorgt die wo, wo die Pferde sie nicht fressen können.

Ich suche Euch jetzt noch ein paar Links zum Thema Eichen und Eicheln.

https://de.wikipedia.org/wiki/Eichen 

Daraus:

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Eicheln

Die Früchte (Eicheln) sind reich an Kohlenhydraten und Proteinen und wurden zur Eichelmast genutzt. Man trieb die Schweine zur Waldweide in die Wälder, die häufig als Mittelwald betrieben wurden. In ur- und frühgeschichtlicher Zeit sowie in Notzeiten wurden Eicheln von Menschen als Nahrungsmittel genutzt.[35] Von nordamerikanischen Indianern (z. B. den Maidu) wurden Eicheln regelmäßig als Grundnahrungsmittel genutzt.[36]

Zur Verwendung als Nahrung müssen die geschälten und zerstoßenen Eicheln durch mehrmaliges Baden in Wasser allmählich von den wasserlöslichen Gerbstoffen befreit werden, was sich durch die ausbleibende Verfärbung des Wassers leicht erkennen lässt, wobei eine höhere Temperatur den Vorgang beschleunigt. Sie enthalten in hohen Mengen Tannine.[37] Danach können sie, zum Beispiel als Mehlersatz für Breie und Kuchen oder als Kaffeeersatz „Muckefuck“, verarbeitet werden, wobei bei letzterer Verwendung die Gerbsäure wahlweise auch nicht oder nicht vollständig entzogen werden kann, etwa aus medizinischen Gründen.[38] In Korea wird die rohe Eichelnpaste zu Dotori-muk (도토리묵) verarbeitet, ein Eichengelee, eine Form davon ist Dotori-muk muchim (도토리묵무침), auch Eichennudeln werden hergestellt; eine koreanische Form ist Dotori-guksu (도토리국수), in Japan gibt es ähnliche.

Stärkekörner in einer Eichel der Roteiche
(Mikroskopische Aufnahme im polarisierten Licht)

Eichel-Malz eignet sich zur Bierherstellung.[39]

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Medizin und Pharmakologie

Alle Teile der Eiche sind wegen der enthaltenen Gerbstoffe leicht giftig und können zu gastrointestinalen Symptomen (Magenschleimhautreizung, Erbrechen, Durchfälle) führen (siehe dazu den Artikel: Liste giftiger Pflanzen). Als Heilpflanze wurde[45][46] und wird die Eiche allerdings geschätzt. Auch die bis ins Mittelalter für die Frucht der Eiche gehaltene Eichenmistel fand magische und therapeutische Verwendung.[47]

Die im Eichenholz enthaltenen Tannine und Aldehyde können beim Einatmen allergische Reaktionen (Rhinitis, Asthma) hervorrufen.[48

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 https://botanikus.de/informatives/giftpflanzen/alle-giftpflanzen/eiche/

 Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Eiche enthält den Wirkstoff Tannin, ist aber für Menschen nicht giftig. Allerdings kann zu hoch dosierter Tee aus der Rinde bei empfindlichen Menschen unter Umständen zu Magenbeschwerden führen. Die Früchte (Eicheln) sind ungenießbar. Der Staub vom Eichenholz ist krebserregend.

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Tiergiftig:
Eicheln (insbesondere die unreifen grünen), Eichenlaub und Rinde wirken allerdings giftig auf Pferde, Rinder und Kühe. Die Symptome einer Vergiftung beim Pferd sind Fressunlust, apathisches Verhalten, Schwäche, Verstopfung, blutiger Durchfall und blutiger Urin. Bedingt durch Leberschädigung kommt es zu Gelbsucht und Gelbfärbung der Schleimhäute. Nierenversagen ist möglich. Die tödliche Menge für Pferde liegt bei 300 g der Rinde. Bei kleineren Pferden kann die Menge auch geringer sein. Bei Rindern und Kühen tritt nach 3 - 5 Tagen, bedingt durch den hohen Gerbstoffgehalt, die so genannte “Eichelkrankheit” auf. Sie zeigt sich durch Fressunlust, apathisches Verhalten, starkem Durst der Tiere, Verstopfung, blutigem Durchfall, Mattheit und Taumeln.
Eiche ist in kleinen Mengen aber durchaus heilsam für Pferde und Bestandteil von manchem Pferdezusatzfutter. Dies ist bedenkenlos. Die Erfahrung zeigt auch, dass vielen Pferden die Eiche nichts ausmacht, aber eben nicht allen.

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Eiche: giftige Tannine nicht nur in Eicheln Die Empfindlichkeit von Pferden gegen die vor allem in den Eicheln, aber auch in Laub und Rinde enthaltenen Tannine kann sehr unterschiedlich ausfallen. Symptome einer Eichelvergiftung beim Pferd sind: Appetitlosigkeit (Anorexie) Apathie blutiger Urin und Durchfall Es können auch schwere Koliken auftreten. Mögliche Folgeschäden sind Leber- und Nierenversagen. In geringen Mengen findet die Eiche bei Pferden aber auch medizinische Anwendung. Den Gerbstoffen werden eine entzündungshemmende Wirkung und eine Kräftigung des Darms nachgesagt. Eichenbestandteile sind daher in manchen Zusatzfuttern enthalten.

Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.tiergesund.de/ernaehrung/pferd/giftig-baeume
Eiche: giftige Tannine nicht nur in Eicheln Die Empfindlichkeit von Pferden gegen die vor allem in den Eicheln, aber auch in Laub und Rinde enthaltenen Tannine kann sehr unterschiedlich ausfallen. Symptome einer Eichelvergiftung beim Pferd sind: Appetitlosigkeit (Anorexie) Apathie blutiger Urin und Durchfall Es können auch schwere Koliken auftreten. Mögliche Folgeschäden sind Leber- und Nierenversagen. In geringen Mengen findet die Eiche bei Pferden aber auch medizinische Anwendung. Den Gerbstoffen werden eine entzündungshemmende Wirkung und eine Kräftigung des Darms nachgesagt. Eichenbestandteile sind daher in manchen Zusatzfuttern enthalten.

Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.tiergesund.de/ernaehrung/pferd/giftig-baeume
 Da kann man nichts rauskopieren .. die Aussage ist aber ähnlich wie die oben.
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Wenn sich im Herbst die Blätter der Laubbäume färben, ist das zunächst mal schön anzuschauen. Was viele Pferdebesitzer nicht wissen – besonders Eichen können zur Todesgefahr für ihren Vierbeiner werden.
„Sowohl Eichenblätter als auch die Eicheln selbst enthalten einen Stoff, der schwerste Vergiftungen bei Pferden auslösen kann“, warnt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., Pferdebesitzer, auf deren Koppeln Eichenbäume stehen.
 
 Frisst ein Pferd Eichenlaub oder auch ganze Eicheln, nimmt es damit den Wirkstoff Tannin auf. Der wird im Pferdekörper in einen anderen Stoff umgewandelt. Dieses neue Stoffwechselprodukt heftet sich an Eiweiße an, die die Schleimhäute schädigen. Dies führt je nach aufgenommener Menge zu blutigen Durchfällen und Nierenschäden. Der Tierarzt diagnostiziert eine Kolik. Im Blutbild erkennt man das Nierenversagen. Letztendlich kommt es zum Zusammenbruch des Kreislaufes. Das Tier verstirbt. Zwischen Aufnahme des Giftes und dem Tod liegen 12 bis 36 Stunden.
 

„Leider kann man eine Tannin Vergiftung nur symptomatisch behandeln“, bedauert die Tierärztin. Um den Kreislauf zu stabilisieren, wird der Patient infundiert. Die Gabe von Antibiotika verhindert zusätzliche Infektionen mit Bakterien. Schmerzmittel helfen dem Tier über die schlimmsten Stunden hinweg. Im besten Fall überlebt der Vierbeiner.

Doch besser es kommt erst gar nicht soweit. „Pferdebesitzer müssen im Herbst unbedingt darauf achten, dass ihre Pferde weder Eicheln noch das Laub von Eichen fressen, dann steht Ausritten im goldenen Herbst nichts im Wege“, beschreibt die Veterinärin die beste Prophylaxe. (Aktion Tier)

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 LG

Renate


 
Eiche: giftige Tannine nicht nur in Eicheln Die Empfindlichkeit von Pferden gegen die vor allem in den Eicheln, aber auch in Laub und Rinde enthaltenen Tannine kann sehr unterschiedlich ausfallen. Symptome einer Eichelvergiftung beim Pferd sind: Appetitlosigkeit (Anorexie) Apathie blutiger Urin und Durchfall Es können auch schwere Koliken auftreten. Mögliche Folgeschäden sind Leber- und Nierenversagen. In geringen Mengen findet die Eiche bei Pferden aber auch medizinische Anwendung. Den Gerbstoffen werden eine entzündungshemmende Wirkung und eine Kräftigung des Darms nachgesagt. Eichenbestandteile sind daher in manchen Zusatzfuttern enthalten.

Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.tiergesund.de/ernaehrung/pferd/giftig-baeume

Samstag, 5. Dezember 2020

Pferde, Weide und Knick - Teil 2

 Rotbuchen


Im Gegensatz zu den im Beitrag davor gezeigten Hainbuchen, die für Pferde generell nicht gefährlich sind, sind das hier jetzt Rotbuchen.

Es gibt noch mehr richtige Buchen als Rotbuchen, aber normalerweise nicht hier bei uns in der Umgebung.

Ich persönlich habe das Laub von Rotbuchen nicht als lebensgefährlich für Pferde kennengelernt, aber nie riskiert, dass sie viele Bucheckern fressen konnten .. erlebt habe ich nur mit Eicheln, wie schädlich die sind, Bucheckern sollen noch gefährlicher sein.

Also unsere Pferde durften immer solange auch in der Nähe eines Knicks laufen, in dem auch Rotbuchen gewachsen sind, solange keine Bucheckern runterfallen sind. Ob sie nun viele Buchenblätter gefressen haben mögen, weiß ich nicht, hätten sich aber welche pflücken können und Pferde knabbern eben zuweilen auch an den Bäumen und Sträuchern im Knick und fressen die jungen Zweige, Knopsen und Blätter. Nach meiner Erfahrung aber nicht im Übermaß.

Bei Kastanien habe ich erlebt, dass Pferde die gar nicht fressen, Eicheln aber kiloweise, bis sie krank werden und da sie erst unter Buchen standen, als mir schon bekannt war, wie gefährlich Bucheckern werden können, habe ich das gar nicht erst ausprobiert. Es sollen aber schon 300 g Bucheckern genügen, dass Pferde schwer krank davon werden können und nicht viel mehr, sogar sterben. Und das ist ja schnell zu.

Zur Bucheckernzeit habe ich also immer Zwischenzäune vor die Knicks gezogen, wo Bucheckern waren, das war einfach sicherer und so empfehle ich es Euch auch.

Nun noch bisschen was, das ich über Rotbuchen für Euch zusammensuche:

https://de.wikipedia.org/wiki/Rotbuche

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Nutzung als Nahrungsmittel

Bucheckern, in der Deutschschweiz Buchnüssli genannt, spielten in der Vergangenheit in der menschlichen Ernährung eine Rolle. Trotz der leichten Giftigkeit wurde im 19. Jahrhundert und in den Notzeiten nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Nüssen Öl gepresst, das sowohl beim Kochen als auch als Lampenöl Verwendung fand. Eine Handvoll Bucheckern kann wegen ihrer Inhaltsstoffe (Trimethylamin, auch Fagin genannt, und Blausäure-Glykoside) bereits Unwohlsein hervorrufen. Die essbaren Blätter der Buchen gelten als entzündungshemmend. So wurden sie bei Zahnfleischproblemen zerkaut oder bei Geschwüren als Wundauflagen genutzt.

Nutzung des Laubs als Streu und Viehfutter

Die bodenverbessernden Eigenschaften des sich relativ langsam zersetzenden Buchenlaubs machte man sich früher in den Bergregionen nutzbar. In diesen Regionen konnten häufig keine Getreidearten angebaut werden, die ausreichend Stroh für die Stallhaltung lieferten. Laubbaumarten waren in diesen Regionen außer der Buche nur selten zu finden. In vielen Regionen war es daher über Jahrhunderte hinweg Brauch, dass Frauen und Kinder das Buchenlaub sammelten, das anschließend als Stallstreu genutzt wurde. Dabei wurden die Wälder regelmäßig „leergefegt“, und Buchenlaub kam sogar in den Handel. So wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts Hunderte von Schiffsladungen vom schweizerischen Brienzersee aus in den Handel gebracht. Die Entfernung des Laubes verhinderte die natürliche Verjüngung, da den Buchenkeimlingen der natürliche Schutz vor den winterlichen Frösten fehlte. Für die Landwirte war sie jedoch eine Notwendigkeit, um ihre Höfe wirtschaftlich zu betreiben. Die Laubsammlung stand ähnlich wie die Eichelmast unter Forstwissenschaftlern schon im frühen 19. Jahrhundert in dem Ruf, die Wälder nachhaltig zu schädigen. Christian Küchli führt die umfangreichen Lawinenverbauungen, die heute aufgrund eines fehlenden Schutzwaldes in der Region des Brienzersee notwendig sind, auf diesen jahrhundertelangen Raubbau zurück.

Zu Bündeln gebundene junge Buchenzweige, die noch Blätter trugen, wurden als Winterfutter für das Vieh getrocknet. Besonders Ziegen fraßen diese Zweige gerne. Aber auch im Frühjahr, wenn die Buchen austrieben, wurden Buchenzweige an das Vieh verfüttert, weil damit die Milchleistung gesteigert werden konnte. 

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https://de.wikipedia.org/wiki/Buchecker 

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Bucheckern (in der Schweiz: Buchennüsschen) sind die Früchte der Rotbuche (Fagus sylvatica). Die scharf-dreikantigen, eiförmigen, etwa 1,5 Zentimeter großen Nüsschen der Buche sitzen zu zweit in einem kurz gestielten, weichspitzigen, vierlappigen, etwa 3 bis 7 Zentimeter langen Fruchtbecher (Cupula) und sind von einer braunglänzenden Schale umgeben. Reichen Fruchtbehang gibt es bei der Buche alle 5 bis 8 Jahre.

Eine Buche produziert Bucheckern, wenn sie ein Alter zwischen 40 und 80 Jahren erreicht hat. Nach einem trockenen heißen Jahr fällt die Bucheckerernte besonders reichlich aus, wobei die Erträge leicht alternierend sind, d. h. einem reichen Bucheckerjahr folgt in jedem Fall eine geringe Bucheckerernte, auch wenn die klimatischen Voraussetzungen gut sind. Bucheckern werden etwa im September reif.

Die Bucheckern werden von Vögeln und Nagetieren geschätzt und spielten in der Vergangenheit auch in der menschlichen Ernährung eine Rolle. Für Pferde hingegen sind Bucheckern schon ab Mengen von 300 bis 1.000 g giftig. Vereinzelt wird von Todesfällen berichtet.[1] Trotz ihrer auch für den Menschen leichten Giftigkeit wurde im 19. Jahrhundert (und in der Notzeit nach dem Zweiten Weltkrieg) aus den Nüssen in Ölmühlen Öl gepresst, welches sowohl beim Kochen als auch als Lampenöl Verwendung fand. In diesen Zeiten ergänzten die Bucheckern, die damals auch „Bucheln“ genannt wurden, die Nutzung des Waldes zum Zwecke der Mast.[2] Auch zur Herstellung von Kaffeeersatz wurden Bucheckern ähnlich wie Eicheln verwendet.

Der Lipidgehalt von Bucheckern wird mit 40,7 % angegeben,[3][4] wobei der Embryo bis zu 46 % Öl enthalten kann.[5] Rohe Bucheckern enthalten viel Oxalsäure. Auch deshalb können nach dem Genuss größerer Mengen Beschwerden auftreten. Ihre leichte Giftigkeit rührt daher, dass die rohen Nüsse Alkaloide und Trimethylamin (auch Fagin von lat. fagus für Buche genannt) enthalten.

Der übermäßige Genuss roher Bucheckern kann durch den Wirkstoff Fagin zu Vergiftungserscheinungen führen. Die giftigen Substanzen in den Bucheckern können jedoch durch Rösten abgebaut werden. Zudem führt leichtes Rösten zu einem besseren Aroma der Nüsse. 

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LG

Renate

 

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Pferde, Weide und Knick - Teil 1

 Hainbuchen

Auch wenn Hainbuchen als Buchen bezeichnet werden, müsst Ihr die nicht mit den richtigen Buchen verwechseln, bei denen man in bestimmten Jahreszeiten sehr auf Pferde aufpassen muss.

Ihr erkennt Hainbuchen daran, dass die Blätter nicht so glatt sind wie die von Rotbuchen. Die wirken eher ein wenig gewellt. Hainbuchen werfen im Herbst auch keine Bucheckern ab, und das ist wichtig dabei.

Sie gehören zur Unterfamilie der Haselnussgewächse und zur Familie der Birkengewächse.


Das könnt Ihr in Wikipedia gut nachlesen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hainbuche 

Manchmal werden Hainbuchen auch als Weißbuchen bezeichnet.

https://www.gartenjournal.net/hainbuche-giftig

Hainbuchen sind nicht giftig, auch nicht für Pferde.

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 Hainbuchen (Carpinus betulus), auch Weißbuchen genannt, sind trotz ihres Namens keine Buchen. Anders als Rotbuchen (Fagus sylvatica) ist die Hainbuche nicht giftig. Hainbuchenhecken sind deshalb auch die ideale Bepflanzung für Spielplätze oder Kindergärten.

 

Hainbuchen sind nicht giftig

Hainbuchen gehören zur Familie der Birkengewächse. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine Giftstoffe enthalten, weder in den Blättern und Blüten noch in den Früchten.

Im Gegensatz zur Rotbuche, bei der vor allem von den Bucheckern eine leichte Vergiftungsgefahr ausgeht, sind die Nüsschen der Hainbuche ebenfalls nicht giftig.

Eine Hainbuche oder eine Heckenbuchenhecke können Sie deshalb unbesorgt anpflanzen. Gerade auf Spielplätzen oder in Kindergärten erfreut sich die Hainbuche wegen ihrer Pflegeleichtigkeit und der Ungefährlichkeit großer Beliebtheit.

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https://www.gartenjournal.net/hainbuche-giftig-fuer-pferde 

Hainbuchen sind keine Buchen und deshalb nicht giftig

Beim Bezug einer neuen Weide müssen Pferdebesitzer die Umgebung genau absuchen und schauen, welche Pflanzen auf der Weide oder am Rand wachsen. Wenn dort Hainbuchen zu finden sind, besteht kein Grund zur Besorgnis.

Während es für Pferde gefährlich werden kann, wenn sie nur wenige Rotbuchenblätter oder Bucheckern gefressen haben, besteht diese Gefahr bei der Hainbuche nicht.

Weder in den Blättern noch in den Nüsschen, wie die Früchte der Hainbuche genannt werden, sind Stoffe enthalten, die für Pferde giftig sind.

 Im klassischen Pferdeland Schleswig-Holstein finden Sie in den Knicks an den Weiden sehr häufig Hainbuchen. Darunter sind sehr alte Exemplare, die imposante Ausmaße erreicht haben.

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Also Hainbuchen dürfen im Knick um Eure Pferdeweide herum wachsen. Es schadet den Tiere nicht, wenn sie was davon fressen.

LG

Renate

 

Montag, 30. November 2020

Neue Serie: Typische Pflanzen auf der Pferdeweide und im Knick außenrum

 Heute nur die Einleitung dazu

Anfang Dezember 1992 stellte ich unser 1. eigenes Pferd auf eine Weide hinter unserem Haus.

Dass man ein Pferd nicht alleine halten kann, lernte ich da mehr oder weniger sofort.

Unsere Nixe bekam damals zunächst Gesellschaft von einem Pferd, das der damaligen Freundin unseres ältesten Sohnes gehörte, aber diese Stute starb viel zu jung und recht schnell, so dass Nixe wieder alleine war.

Ich musste also handeln und kaufte am 1. Januar 1994 für sie zur Gesellschaft die kleine Chiwa dazu.

Links seht Ihr beide bei uns auf der Koppel laufen.

Von Bewuchs hatte ich damals noch überhaupt keine Ahnung.


Ich hatte auch noch kaum Ahnung von Weide- und Knickbewuchs, als wir den kleinen Hengst Reno ein Jahr drauf gekauft haben, der zuerst vorübergehend noch mit anderen Pferden auf einer Weide in der Nähe stand und dann aber schnell zu Nixe und Chiwa dazukam, als er dann Wallach war.

Um unser Weideland in Depenau herum wuchsen unter anderem viele Kastanien. Die sollten Pferde nicht fressen, tun sie nach meiner Erfahrung aber auch nicht und wir hatten nie Probleme mit diesen Bäumen. Die Blätter von Kastanien scheinen Pferden nicht zu schaden.

Auch sonst waren offenbar alle drei Weiden, die wir in Depenau später genutzt haben, nicht gefährlich für Pferde. Auch nicht die diversen Rasenflächen um unser Haus herum oder in den Gärten von einigen Nachbarn, wo sie manchmal grasen konnten.


Das oben war etwas, das ich nie wieder tun würde. Der Bewuchs dort war nicht schädlich, aber die Lage an einer Hauptstraße. Der Straßenlärm machte unsere Pferde so nervös, wir haben diese Weide sehr schnell wieder gekündigt.

Die vielen Brennesseln auf der Weide rechts in Depenau wiederum haben ihnen nie geschadet. Es war nur sehr arbeitsaufwendig, die laufend abzumähen.


Nach meiner 2. Ehekrise begann die Zeit des Rumwanderns durch sehr viele verschiedene Pensionsställe.

Der oben war in Ordnung, auch der Bewuchs auf der Weide. Da gingen wir nur weg, weil es Probleme mit unserem damaligen Wohnungsvermieter gab.

Links war später, da komme ich noch zu .. unten der Winterauslauf in Boksee .. es lag dort nicht am Bewuchs, dass wir wechselten.


Rechts die Sommerweide in Boksee, die sehr stark mit Löwenzahn bewachsen war. Das hat den Pferden nicht geschadet.

Es gab wie gesagt andere Probleme, weshalb wir dort nicht geblieben sind.


Oben Chiwa auf einer Weide auch in Boksee, aber in einer Sumpfland-Ecke, die auf dem Foto wirklich schön aussieht. Das täuscht. Sie hatte dort zum ersten Mal im Leben Hufrehe und ich fing an, die ersten Erkenntnisse über Pflanzen und Pferde zu gewinnen.

In einem Pensionsstall zwischen der und der Weide links in Kiel-Wellsee blieben wir nicht, weil es andere als Probleme mit dem Weidebewuchs gab.


Immer noch Kiel-Wellsee. Der Bewuchs schadete den Pferden dort nicht. Aufpassen mussten wir aber wegen sehr vieler Nachbarn und Spaziergänger, die dazu neigten, unsere Pferde laufend zu füttern.

Auch das kann sehr gefährlich werden.


2003 kam es zur Trennung zwischen Esther und mir und von Nixe von Chiwa und Reno. Oben ist sie mit Hopi bei Esther auf der Weide in Klausdorf (Schwentinental). Nicht ungefährlich war in Klausdorf nur auf einigen Weideteilen zu viel Weißklee.

Das gleiche Problem und zusätzlich zu viele große Eichen im Knick hatten wir nach unserem Umzug mit Reno und Chiwa nach Nettelsee. Damals fing ich an, mich nach dem 2. Hufreheschub (siehe links, da liegt Chiwa, schwer krank mit Hufrehe) von Chiwa mit Pflanzen sehr genau zu beschäftigen.


Wir würden noch eine Weile in Nettelsee bleiben.

Reno ging später auch als Schulpferd zu meiner Tochter Esther nach Klausdorf (Schwentinental). Inzwischen war die nicht reitbare und in Bezug auf falsche Pflanzen recht unempfindliche Stute Prima zu uns dazugekommen, die dann später alleine Chiwa Gesellschaft leisten würde.


Esther hatte im Winter eher Probleme mit zu matschigen Weideteilen als mit falschen Pflanzen.

Bei uns in Nettelsee war es über Sommer der Klee auf der freien Weidefläche, der zu viel für Chiwa war und im Herbst die Eicheln .. wegen beidem mussten wir aufpassen. Es gab dort aber auch ungefährliche Ecken, wo die Pferde gut ganzjährig grasen könnten.

Die Klee-Ecke haben sie immer nur stundenweide abgrasen dürfen.


Nixe und Reno ging es bei Esther gut.

Nixe hatte einmal im Winter eine sehr schlimme Kolik .. vermutlich wurde sie da mit irgendwas gefüttert, das sie fast umgebracht hätte. Sie war deshalb in einer Tierklinik und musste operiert werden.


Wegen Chiwa hatte ich inzwischen recht viel gelernt und konnte zunehmend vermeiden, dass sie Probleme mit den Hufen wegen falschem Futter hatte .. was ich aber noch hab lernen müssen war, auch manche Hufpfleger können durch falsche Hufbearbeitung Pferde extrem krank machen. Das sind dann Hufgeschwüre, die lebensgefährlich werden können, die durch sowas entstehen.

Nach der Trennung von meinem 1. Ehemann und Vater meiner 4 Kinder waren Chiwa und Prima eine Weile bei Esther und mit deren Pferden zusammen, auch mit Reno und Nixe. Ich war sehr glücklich darüber, aber das würde nicht gutgehen, weil mein Ex und mein damaliger Schwiegersohn irgendwas ausgeheckt haben, das sich gegen uns richtete.

Jürgen und ich mussten also Nixe und Reno dort lassen, sie ihrem Schicksal überlassen und mit Prima und Chiwa alleine weiterziehen, wieder durch diverse Pensionsställe.


Oben und rechts letzte Bilder, wo die beiden noch bei Esther mit Reno und Nixe und allen anderen zusammen waren.

Wir waren von dort aus zunächst in zwei verschiedenen Pensionsställen wieder in Boksee .. auch dort gab es die unterschiedlichsten Probleme, teils auch bezüglich des Bewuchses auf der Weide.

Oben ein idyllisches Bild, das sehr täuschte. Diese Pensionsstallbetreiber in Dinghorst waren das Allerletzte und der Bewuchs auf diesem Weideland ebenso.

Gut war der Bewuchs auf den Moorweiden in Klein-Kühren, wo unsere Pferde dann hinkamen.


Anders dann allerdings eine große Weide, die leider gefährliche Ecken dabei hatte, und zwar sowohl wegen Sumpfschachtelhalm auf dieser großen Weide oben und außerdem Eichen zur Eichelzeit im Knick.

Der viele Hahnenfuß rechts im Folgestall Reuterkoppel ist nicht gut für Pferde. Da unsere dieses Stück nur immer kurz als Stundenkoppel nutzten und sonst auch im Sommer mit Heu im Auslauf gefüttert wurden, ging das aber.


Später bekamen wir als weitere Stundenkoppel dort die sogenannte Apfelweide, die war besser und eigentlich nicht gefährlich.


Nach einem Reithallenbau und diversen Problemen auch dort gingen wir dann auf eigenes Pachtland nach Preetz in die Feldmark. Unten kamen Chiwa und Prima da gerade an.


Auf dieser Weide gab es ein kleines Stück mit Sumpfschachtelhalm, das wir auszäunen konnten und im Knick große Buchen und Eichen, wo wir zur Eichel- und Bucheckernzeit aufpassen mussten. Andere gefährliche Knickpflanzen wie Pfaffenhütchen beispielswiese wuchsen so, dass die Pferde nicht hin konnten.

Die Gräser und Kräuter dort waren so gut zusammengestellt, dass Chiwa sich supergut erholt hat dort.

Wichtig ist bei Weideland auch immer, dass es groß genug ist.

Das war in der Preetzer Feldmark der Fall .. und das Land lag hoch.


Wir hatten dort zwar recht viel kleinen Sauerampfer an einigen Stellen, aber das schadete den Pferden dort nicht.


Links kam als Dritter im Bunde dann Wallach Thunder zu Chiwa und Prima dazu.


Er lebte sich sehr schnell ein und hatte auch keine Probleme mit dem Bewuchs dort.

Es gab dort einige Ecken mit Binsen. Pferde fressen Binsen selten in rauhen Mengen, wenn es genug anderes Futter gibt.

Für Schatten sorgten dort unsere Unterstände.

Beim heutigen Baurecht im Außenbereich ist es eine Kunst, sowas aufstellen zu können.


Wir nutzten die Weide in der Preetzer Feldmark noch bis Ende März 2018 als Ganzjahresweide.

Kurz davor passierte ein großes Unglück .. darüber schreibe ich aber an anderer Stelle .. hier soll es nur um Bewuchs und Pflanzen auf der Pferdeweide und im Knick und meine langjährige Erfahrung damit gehen.


Ecken zum Arbeiten sollten auf einer guten Weide auch immer da sein. Pferde lieben Beschäftigung, auch wenn sie alt und nur noch sogenannte Bodenarbeitspferde sind.

Ich habe von Dezember 1992 bis März 2018 durchgängig immer eigene Pferde gehalten, oft in kompletter Eigenregie.

Was ich in der Zeit alles über Pflanzen auf der Pferdeweide und im Knick drumherum gelernt habe, darum soll es in der neuen Serie gehen.


LG

Renate