Montag, 9. Januar 2017

Chiwa und Prima gestern beim wieder gemeinsamen Training

Wenn sie innen läuft, klappt das noch recht gut

 Diese Fotos sind von gestern. Es war trockenes Wetter, auch wieder eisfrei und Vanessa war wieder da, um bei den Pferden dabei zu sein.

Ich hatte die Digicam mit, weil ich vor hatte, mal aufzunehmen, wenn Chiwa und Prima jetzt doch wieder gemeinsam im Round Pen laufen .. und zwar Prima schnell im Außenkreis und Chiwa gemütlich wie sie noch kann im Innenkreis.

 Auf den ersten Bildern gab es natürlich erstmal Müsli .. sonst wären die zwei nicht zufrieden, weil sie es so kennen, dass es das Essen bei unserem zweiten Besuch immer zuerst gibt .. das Heu dann nach der Arbeit, falls wir was tun, was nicht jeden Tag so ist, aber doch meistens.

 Bevor das mit dem Sporteln los ging, hatten Jürgen und Vanessa aber noch was anderes mit Chiwa vor, nämlich Satteln üben.

Chiwa hat ja Sattelzwang, weil sie vor zig Jahren mal zu eng gesattelt wurde .. und wenn sie länger nicht mehr mit Sattel geritten worden ist, dann ist das eigentlich nach unserer Erfahrung am Anfang immer so, dass sich ein Pferd an solche schlechten Angewohnheiten doch allzu gern erinnert und die guten erst wieder langsam lernen muss.

 Als wir vor ein paar Jahren nach 8 Jahren Pause wieder begonnen haben, dass Chiwa geritten wurde, weil es aufgrund ihres Gesundheitszustands ging, haben wir damals extra zum Sattelnüben ein Übungspad gekauft.

Damit haben Jürgen und Vanessa gestern also begonnen, das Satteln zu üben. Es ging eigentlich für den ersten Versuch schon recht gut.

 Da war es fest ... dann wurde es runter genommen und noch ein zweites Mal angelegt, was noch besser ging dann.

 Da beschnuppert Chiwa erstmal ihr Übungspad, bevor es dann noch drauf kam.

 Und unten ging es dann los mit dem Training. Jürgen hat dabei Prima und Vanessa Chiwa gesagt, was sie tun sollen ... auch sowas geht, wenn man gut im Team arbeitet .. und unsere kleine Tüdelmaus lernt alles, was man ihr zeigt, in Windeseile.

 Morgens hatten wir übrigens eine weitere "Begegnung der dritten Art" wie bereits am Tag vorher, was mich dazu bewogen hat, drüben im Pferde-Blog und auch im Gesundheitsblog was darüber zu schreiben, dass es ein Unding ist, sowohl innerhalb einer Familie, aber auch innerhalb einer Stallgemeinschaft kein Vertrauen haben zu können, weil man angelogen wird.
Der Zufall spielt uns gerade .. der liebe Gott ist wohl auf unserer Seite und möchte uns warnen ... einfach so Spaziergänger zu, die von komplett anderen Themen ausgehend Dinge berichten, wo einen die Haare zu Berge stehen.

 Die erste Spaziergängerin fing an, uns etwas zu erzählen, was wichtig für uns ist, als wir mit ihr darüber redeten, wie abenteuerlich die Fahrerei zu den Pferden vorgestern bei diesem tierischen Glatteis war .. man kommt dann so ins Schnacken, natürlich auch über die Pferde, die bei uns stehen, was zur Zeit ja nicht nur unsere beiden sind, da wir ein Gastpferd aufgenommen haben ... und schon da fiel uns dann der Kiefer bis auf die Brust bezüglich einiger Infos.

 Gestern kamen wir zuerst über unsere Hunde mit einer Spaziergängerin ins Gespräch, die mit ihrem schwarzen Labrador bei uns vorbei kam .. und die kannte unseren pferdigen Gast sehr gut über ihre beste Freundin .. was die uns dann erzählt hat, hat uns vollends die Schuhe ausgezogen.

Unter diesen Aspekt wäre es interessant zu wissen, was bei unserem Gastpferd eigentlich Februar heißt .. Ende oder Anfang .. weil uns solche Geschichten beginnen zu beunruhigen.

 Als ich nach dem genauen Termin des Umzugs gefragt habe, habe ich leider viele Antworten, aber darauf keine Antwort bekommen.

Nun ja ...wir haben versprochen zu helfen .. wenn auch nicht unter den Umständen, wie wir das jetzt erleben, haben selbst nie vorgehabt, sowas wie einen Einstellpreis zu verlangen, sondern unkonventionell zu helfen, sind aber halt schon vom Teilen der Zusatzfutterkosten oder der Arbeit ausgegangen .. als Selbstverständlichkeit.

 Man lernt nie aus und auch solche wirklichen Minikosten, die nicht ansatzweise mit denen in jedem Pensionsstall zu vergleichen sind, scheinen manchmal schwerzufallen .. okay . ich habe gesagt, uns hat nach dem Tod meiner Mama oder als mein Computer kaputt ging, auch schon jemand in der Not einfach so geholfen .. es ist schon okay.

Dass es im Stall davor allerdings genauso war, war uns bis gestern eben nicht bewusst. Na ja .. nun wissen wir es besser. Wieder mal durch eine zufällig vorbei kommende Spaziergängerin.

 Chiwa und Prima habt Ihr nun also auch mal wieder gemeinsam joggen sehen.

Prima musste sich danach erstmal gemütlich wälzen wie meistens.

Und ich habe eben jemand geschrieben, weil wir einen süßen kleinen Schecken gesehen haben, der gut zu Chiwa und Prima passen würde .. ob sie eventuell auch ein paar Wochen Zeit hätten, vielleicht auch noch bis Anfang März, weil bei uns ja erst Platz sein muss für ihn.

 Mal schauen, was sie antworten.

Morgen kommt übrigens wieder Boomers neue Freundin Lusi zu Besuch .. heute war sie auch da.

Die kennt Ihr noch nicht, werde sie sicher auch nicht hier im Hufrehe-Blog zeigen, sondern vermutlich im Haupt-Blog. Aber da ich weiß, sie ist morgen wieder da, nehm ich dann auf jeden Fall die Knipse mit.
Bis denne ... mein Essen ist gar.



LG
Renate

Donnerstag, 5. Januar 2017

Der Wettergott hat es gut mit uns gemeint

Überall Sturmflut oder Schneekatastrophen .. bei uns nur ein weißer Hauch

 Jürgen und Boomer gestern Nacht draußen beim vorletzten Gassi ... da war es so gegen 23.00 Uhr und es lag ein feiner weißer Hauch auf dem Boden, mehr nicht. Es war vollkommen windstill .. kein Sturm wie angesagt und wohl auch vielerorts so gewesen, denn die Nachrichten waren ja voll davon, dass wir sowohl an der Nordsee auch an der Ostsee eine Sturmflut schlimmsten Ausmaßes hatten.

Wir hatten aber echt Glück hier in Preetz in Holstein.


 Oben Boomer und ich auch gestern Nacht und links der Kirschlorbeer im Eingangsbereich unseres Hauses.

Unten dann die erste Aufnahme von heute Vormittag ... ein Blick in den leicht verschneiten Klosterforst.

 Auch das Auto war nicht dramatisch eingeschneit oder gar zugefroren, das bisschen Schnee ließ sich ganz leicht wegschieben.

 Wie viel Pferde doch über Nacht rumlaufen, konnte man heute Vormittag gut daran sehen, dass im Round Pen mehr Schnee lag als daneben, wo sie das meiste davon schon weggetreten hatten.

 Hier waren Chiwa und Prima beide gekommen, um Jürgen und mich zu begrüßen.

Was uns übrigens ein wenig erstaunt ist. Die Stute, die momentan bei uns zu Gast ist, jagd zwar Prima weg, wenn es ums Futter geht, Chiwa auch ... aber unsere zwei sind offensichtlich anders als sonst oft passiert dennoch beste Freundinnen geblieben .. und besonders in der Silvesternacht fiel uns auf .. es scheint momentan Chiwa die Leitstute zu sein, auch wenn sie nicht am futterneidischsten ist .. sie bestimmt aber, wohin die drei sich bewegen.

 Wenn Chiwa und Prima alleine sind, ist es immer Prima, die die Leitstutenfunktion übernimmt.

Es ist schon interessant, eine Gruppe von Pferden genau zu beobachten und wie sich welche Veränderung in der Gruppe auswirkt.

 Trotz der Ansage von heftigstem Sturm heute hatten wir hier in unserer Gegend am 3. Januar, als es so geregnet hat, weitaus mehr Sturm .. aber auch den hat unsere Windschutzecke gut vertragen.

Heute war da gar nichts passiert, was sehr schön ist.

 Jürgen verteilt da das Frühstück.

Getrunken hatten sie heute wieder sehr viel .. das ist bei Frost und klarem Wetter mit blauem Himmel immer so.

Es liegt nicht nur daran, wie viel Heu Pferde dazu fressen, wie viel sie trinken .. die Beschaffenheit der Luft spielt ebenfalls eine große Rolle.

 Morgen soll es noch kalt bleiben .. dann am Samstag von wieder Schnee in Regen und Plusgrade übergehen.

 Na ja .. unsere Süßen beim Frühstück ... Chiwa, unserem Rehepony geht es super, obwohl unsere neue kleine Reitbeteiligung zur Zeit oft was mit ihr im Round Pen tut uns sie sogar ein bisschen reitet.

 Boomer ... der grad auch gern ein paar Leckerlis haben möchte ... bei den Pferden mag Boomer es nämlich auch vegetarisch, Hauptsache die Pferde kriegen nicht alles.

 Jürgen rauchte dann noch eine Zigarette, dann ging es wieder nach Hause.


Nachmittags hatten wir das erste Pech in diesem Jahr ... einen kleinen Unfall .. aber das gehört nicht hierher in den Hufrehe-Blog .. das erzähle ich gleich noch im Geschichten-Blog.

LG
Renate


Sonntag, 1. Januar 2017

Trotz Silvester-Rennerei fit wie ein Turnschuh

- Freu mich, dass Chiwa sich momentan so gut hält -

 Also Chiwa hat nun schon ohne Probleme vor ein paar Tagen unsere neue junge Reitbeteiligung auf ihren Rücken getragen, dann ihren kleinen Bruder .. ist dann gemeinsam mit Prima im Round Pen gelaufen, danach noch locker mit Leon, dem kleinen Bruder von Vanessa, eine ganze Weile über die Koppel getrabt ... aber das war noch längst nicht alles, was sie aktuell locker gepackt hat.

 Die ersten Fotos hier sind von gestern Nacht beim Silvester-Feuerwerk, das immer abwechselnd mal mehr aus Klein-Kühren oder aber aus Preetz kam.

Die drei Pferde sind deshalb sehr schnell mal in Richtung Preetz und dann wieder in Richtung Klein-Kühren geflitzt .. Chiwa sogar oft vorneweg und die beiden Großen hinterher. Die Maus ist also minimum eine halbe Stunde immer wieder im gestreckten Galopp mit den beiden Großen über unsere Weide gerannt, als das Feuerwerk in Gange war.

 Oben könnt Ihr sie nachts im Dunkeln vage erkennen ... links und unten dann am Zaun, als sich die Lage allmählich beruhigt hatte und sich die Pferde ihre Möhren, Äpfel und Maiskeimherzen abholen kamen, die wir ihnen Silvester mitgebracht hatten.

 Um zu sehen, ob die Zäune auch wirklich alle noch heil waren, was man im Dunkeln ja nicht wirklich erkennen kann, habe ich dann Neujahr 17 den Wecker gleich früh auf 8.00 Uhr gestellt und wir sind wieder los zu den Pferden.

Als wir ankamen, schlief Prima .. siehe rechts .. und Chiwa hat Wache gehalten. Unser pferdiger Gast stand etwas abseits und döste im Stehen.

 Hier neben Chiwa sieht man die einzige Stelle, wo sie doch den Zaun umgelegt hatten, war aber nur ein Steckpfahl und der nichtmal kaputt gegangen.

Und könnt Ihr sehen, wie locker Chiwa trotz der Rennerei in der Silvesternacht auch heute früh noch lief?

 Also wir sind begeistert, wie gut es unserer kleinen Ponymaus momentan geht, die ja nun immerhin schon fast 24 Jahre alt ist ... die Große wird übrigens im späten Frühling auch schon 21.

 Die Art, wie wir Prima und Chiwa jetzt halten können, ist super für die Gesundheit unseres Reheponys.

Wir hoffen, dass es ihr noch einige Jahre immer so gut gehen wird.

 Da gibt es Heu.

Auch beim Zufutter achten wir jetzt immer darauf, dass das reichlich ausfällt, denn das Wintergras auf der Weide füllt zwar den Bauch, aber es enthält, soweit ich mich da reingelesen habe, wenig Vitamine, Mineralstoffe oder Fettsäuren, die Pferde ja auch brauchen und die man schon mit einer reichlichen Portion Strukturmüsli plus auch nicht zu wenig Heu in den Wintermonaten dazu geben sollte.


Das sind nun die letzten beiden Fotos von einer topfitten Chiwa.

Ich halte Euch weiterhin auf dem Laufenden, wie es ihr gesundheitlich geht und welche Schlüsse ich daraus auch auf die Haltung von Rehepferden an sich schließe .. auch wenn ich immer sage, jeder Rehefall ist etwas anders und wer so ein Pferd hat, muss immer individuell schauen, was das Beste für dieses Pferd ist.





LG
Renate