Dienstag, 21. Februar 2017

Sehr gutes Heu ist bei Hufrehe besonders wichtig

Mussten sehr spontan den Heubauern wechseln

 Für ein Pferd, das zu Hufrehe neigt, ist die Qualität des Winterheus besonders wichtig.

Heulage ist generell nicht gut, aber auch Heu darf für ein Rehepferd keinesfalls schädliche Pflanzen oder aber Schimmelsporen und dergleichen enthalten.

Sehr robuste Pferde stecken sowas oft weg, Pferde, die zu Hufrehe neigen, aber normalerweise nicht oder nur sehr selten.

 Wir kamen gestern spontan in die überraschende Situation, uns einen anderen Heulieferanten zu suchen.

Unser bisheriger Heubauer hat seinen gesamten Heuvorrat spontan an irgendeinen anderen Landwirt aus der Umgebung verkauft ... warum er das tat, hat einen Grund, den wir sehr sonderbar finden und dabei ins Grübeln gekommen sind.

 Wir haben hier früher ab und zu erzählt, wie unser Heubauer heißt und dass wir sein Heu so toll finden und deshalb gerne etwas mehr dafür bezahlen.

Das war auch nicht gelogen. Ich kenne diesen Heubauern seit 25 Jahren und war immer sehr zufrieden mit der Qualität seines Heus und deshalb froh, dass es ihn noch gab, als wir mit unserem zu Hufrehe neigenden Pony in die Feldmark umgezogen sind.

Na ja ... plötzlich passierte nun sowas .. und ich habe so eine Ahnung, wer dahinterstecken könnte.

Von uns aus hätte der alte Mann noch lange gute Umsätze mit uns machen können. Aber nun ja .. jemand hat ihn total verunsichert, und das sicher mit voller Absicht.

Für unsere Pferde war das nicht schlimm, denn wir haben ganz schnell superschönes Ersatzheu gefunden, und das für einen sogar wesentlich günstigeren Preis.

Unser Rehepony ist also nicht in Gefahr geraten. Es waren nur zwei irgendwie doch leicht stressige Tage.

Genau genommen hat uns diese Person ironischerweise aber sogar einen Gefallen getan .. war sicher nicht ihre Absicht.

LG
Renate

Sonntag, 19. Februar 2017

Chiwa und Prima bekommen bald einen Freund

Sein Spitzname ist Lenny

 Hier im Hufrehe-Blog möchte ich Lenny auch schon einmal vorstellen.

Also wenn nichts Ungewöhnliches mehr dazwischen kommen sollte, wird dieser gemütliche ältere Herr mit dem Spitznamen Lenny wohl im April bei Chiwa und Prima mit einziehen.

 Gerade dann, wenn man ein Pferd in der Herde dabei hat, das wie Chiwa zu Hufrehe und auch damit oft zusammenhängenden Hufgeschwüren neigt, und dann auch noch als Zweitpferd so ein Nervenbündel wie unsere Prima, die ein Kleber vor dem Herrn ist, ist es sinnvoll, dass diese beiden Pferde nicht nur zu zweit auf einer Pachtweide stehen.

Bei einem Rehepferd wie Chiwa ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie mal eine Krankenecke braucht, nämlich besonders hoch.

Und ich kenne das Problem von früher von unsere damaligen Pachtweide in Nettelsee, dass unsere Prima dann aus Einsamkeit dazu neigte, in so einem Auslauf reinzuspringen.

Wenn sie zu dritt sind und Chiwa sollte doch mal wieder eine ruhige Ecke brauchen, weil es ihr nicht so gut geht, ist das einfach besser, denn dann ist Prima nicht alleine auf der großen Weide.

Deshalb haben wir beschlossen, einen Wallach dazuzuholen.

Ein Wallach passt in unseren Augen besser zu zwei Stuten, denn der wird sich mit beiden Mädels anfreunden und unter den Stuten gibt es kein Gerangel um die beste Freundin, was wiederum für ein Rehepferd wie Chiwa auch Stress bedeuten könnte .. und Stress ist für jedes Pferd, das zu Hufrehe neigt, ebenfalls Gift.

Diese Pferde sind ja generell in jeder Beziehung empfindlicher als andere.

Diese Fotos sind von unserem ersten Besuch gestern bei Lenny. Ich würde sagen, er passt in unsere Gruppe gut rein. Ein paar Dinge zu besprechen gibt es noch, aber das sind eher nur noch einige praktische Dinge, so dass ich hoffe, es wird nichts mehr dabei schief gehen und Lenny kann im April dann bei uns einziehen.

Ob er wirklich Lenny heißt oder das nur sein Spitzname ist, muss ich auch noch ermitteln.

LG
Renate

Donnerstag, 16. Februar 2017

Die ersten grünen Halme waren lecker

Haben den Pferden heute ein neues Eckchen abgesteckt

 Es sind nicht viele frische Vitamine, aber nun ja, ein paar schon.

In den letzten Wochen ist in einer Ecke, die bisher noch nicht wieder eingezäunt war, ein wenig grünes Gras gewachsen.

 Na ja.. hier waren die Pferde noch dabei, ihr Müsli aufzufuttern.

Und Maike hat eine tolle Kiste aufgetan, die sich gut dazu eignet, einige Dinge darin trocken aufzuheben ... die sieht man hinter ihr und Jürgen auf dem Bild rechts.

 Und wie Ihr oben sehen könnt, ließ sich Prima heute super und sofort von Vanessa aufhalftern, lief auch toll mit ihr mit und war brav bei der Bodenarbeit dabei.

 Der kleine Leon war mit Chiwa am Führstrick unterwegs und sie trottelte auch brav mit. Ich hätte gar nicht gedacht, dass Chiwa so lieb auf kleine Kinder eingehen kann, aber sie tut es.

 Sie könnte sich von einem Kind sicher ohne Probleme losreißen ... es ist wohl ein Instinkt, dass sie fühlt, das ist ein Kind, dass sie so brav mitmacht.

Nixe war ja genauso, Reno ebenfalls. Die hatten beide ein tolles Gespür für kleine Kinder.

 Rechts und unten Prima, auch lieb heute.

 Während die Kinder mit den Pferden spielten, waren wir drei nach unten gegangen. Jürgen und Maike haben das kleine neue Weidestück abgesteckt und ich heute mal ganz unten Pferdeäppel eingesammelt, denn da lohnt es wirklich.

 Da kam Leon mit Chiwa angelaufen. Weil das kleine Weideteil fast fertig war, haben wir ihn wieder hoch geschickt, seiner Schwester Bescheid sagen.

 Die kam dann runter geritten.



Als Chiwa und Prima die neue Ecke entdeckt haben, waren natürlich beide begeistert und reiten für Vanessa auf Chiwa nicht mehr wirklich möglich .. die wollte jetzt natürlich das junge Gras naschen.

 Unten Chiwa trotz Reiterin erstmal mit dem Kopf im Gras.

 Boomer spielte inzwischen immerzu mit seiner Lusi. Der freut sich immer tierisch, wenn Lusi mitkommt.

 Also .. auch im Winter wächst was. Man sieht das hier sehr deutlich, wenn man dieses kleine neue Weidestück mit dem Rest unserer für die Pferde bisher auch erreichbaren Weidefläche vergleicht.

 Irgendwie schaffte Vanessa es dann, Chiwa nochmal ganz nach oben zu reiten .. sie hat sich dann doch durchsetzen können.

 Die letzten Bilder sind dann welche von zwei Pferden ohne Reiterin beim lecker Gras essen.

 Nichtmal zwei Reiter, die mit ihren Pferden vorbei kamen, konnten Prima von der Ecke weglocken. Nur ein Blick war drin, dann wurde weitergefuttert.

 Ob die zwei ihr Heu heute noch gefressen haben, weiß ich nicht.

Zunächst mal hat es sie nicht interessiert, denn das junge Gras unten war definitiv besser.

Da stecken ja sicher auch schon eine Menge frische Vitamine drin.

 Wir haben dann langsam Feierabend gemacht.

Morgen sind Jürgen und ich alleine bei den Pferden.

Samstag wird es dann ein aufregender Vormittag werden, denn da besuchen wir den Wallach, der vielleicht, wenn alles passt, Chiwas und Primas neuer Freund werden soll.

 Davon kann ich aber erst mehr erzählen, wenn ich Genaueres weiß.

Noch müssen erstmal die Bilder von zwei glücklichen Pferden genügen, die vermutlich über Nacht dieses bisschen Grün schon alle haben werden.

Pferde sind ja perfekte Rasenmäher und schaffen sowas schnell.

 Leon freut sich wie meistens. Er ist ein so fröhliches Kind.

Unten bin dann ich mal zu sehen, als wir zum Auto gelaufen sind und Feierabend bei den Pferden gemacht hatten.

Nachti
Renate