Sonntag, 14. Oktober 2018

Eiben mit Früchten

Ich glaube, die für Pferde giftigste Pflanze, die ich kenne

 Momentan haben die Eiben wieder ihre leuchtend roten Früchte.

Da sind wir heute dran vorbeigekommen und ich habe sie dann mal fotografiert.

Die Früchte sind übrigens nicht das Giftigste an der Eibe, sondern eher das Ungiftigste .. alle anderen Teile sind noch giftiger.

 Schon Minimengen von ein paar Gramm an Eiben können ein Pferd innerhalb kürzester Zeit umbrngen.

Natürlich nicht nur Pferde, sondern so ziemlich jedes Lebewesen, dass davon was isst.

Ich weiß nicht, ob es Tiere gibt, die Eiben vertragen, ist mir nicht bewusst.

 Hier nochmal der Wikipedia-Link zum Thema Eibe:

https://de.wikipedia.org/wiki/Eiben
Rechts die Eibenhecke, wo ich die Nahaufnahmen herhabe, von weitem.

LG
Renate

Samstag, 13. Oktober 2018

Gute andere Infoseiten zum Thema Hufrehe - Teil 3

Vom Tiermedizin-Portal

Die Seite, die ich unten zum Nachlesen verlinkt habe, gefällt mir auch ganz gut und deckt sich mit meinen Erfahrungen zum Thema Hufrehe.

Gut ist, dass gleich zu Anfang darauf hingewiesen wird, dass es viele verschiedene Ursachen für den Ausbruch von Hufrehe gibt.

Auch hier wird nicht vergessen, auch endotoxsische Ursachen mit anzuführen, ebenso Vergiftungen, Verletzungen oder Fehlbelastungen und bei der Futter-Hufrehe wird ebenfalls nicht einseitig argumentiert, sondern darauf hingewiesen, dass auch da verschiedene Ursachen vorliegen können.

Es wird dort auch erklärt, was Reheringe sind.

Bei Interesse einfach unten reinschauen.


LG
Renate

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Pfaffenhütchen - Vorsicht sehr giftig

Fotos von heute und einige ältere aus meinem Archiv

Jetzt um diese Jahreszeit sind die Pfaffenhütchen sehr auffällig und leuchten regelrecht. Oft sieht man sie noch bei Schnee im Winter an den Sträuchern, selbst wenn die Sträucher dann gar keine Blätter mehr haben.

Diese Sträucher sind für Pferde sehr giftig, sollten deshalb unter keinen Umständen auf der Weide oder auch nur im Knick so nah an der Weide stehen, dass Pferde da ran kommen können.

Auch unterwegs beim Ausritt ist Vorsicht geboten, falls die Tiere mal reinbeißen.

Leider erkennt man Pfaffenhütchen nicht zu jeder Jahreszeit so leicht wie im Herbst und Winter.

Im Frühling und Sommer können diese Sträucher sehr unscheinbar aussehen und fallen kaum auf.

Die Blüten und Früchte sind dann nicht so hübsch rot-lila-orange wie jetzt, sondern sehen zunächst einfach nur weißlich-grün aus .. und die Blätter sind auch nicht sonderlich auffällig.
Die Fotos oben sind alle aktuell und bei einem Spaziergang aufgenommen.

Die nächsten jetzt habe ich noch im Knick unserer früheren Pferdeweide gemacht .. da waren die Sträucher aber so weit weg, dass die Pferde wegen dem Zaun davor nicht hin kamen.

Ich habe Euch auch unten ein Foto mit reingestellt, wie Pfaffenhütchen im Frühling/Sommer aussehen .. also noch grünlich-weiß.

Pfaffenhütchen werden oft auch als Spindelstrauch oder Spindelbaum bezeichnet.

Ich habe Euch mal den Wikipedia-Link dazu gesucht. Da könnt Ihr noch mehr über Pfaffenhütchen nachlesen und auch genauer, warum die so giftig und deshalb gefährlich für Pferde sind.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%B6hnlicher_Spindelstrauch

Daraus mal:
...
Alle Pflanzenteile des gewöhnlichen Spindelstrauches sind giftig. Vor allem in den Samen befinden sich Steroidglykoside (Cardenolide), außerdem die Alkaloide Evonin, Koffein und Theobromin. Die Rinde enthält Bitterstoffe, Gerbstoffe und Phlobaphene, die Blätter auch Triterpene.
Der Verzehr von Samen führt zu Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Dabei kann es zu einer starken Reizung des Magen-Darm-Traktes kommen. Die Glykoside wirken außerdem auf die Herzmuskulatur. Auch Nierenschädigungen, Kreislaufkollaps, Benommenheit und Leberschwellungen gehören zu den Symptomen, die bei dem Verzehr der Früchte auftreten. Vergiftungen treten vor allem bei Kindern auf, die sich von den attraktiv aussehenden Früchten verführen lassen. Dabei kann es zu Leber- und Nierenschäden, je nach Schweregrad auch zum Tod kommen. In der Literatur finden sich unterschiedliche Angaben darüber, welche Dosis bereits tödlich wirkt. Alle Krankheitszeichen können noch 18 Stunden nach dem Verzehr der giftigen Pflanzenteile auftreten. Zu den Erste-Hilfe-Maßnahmen gehören das Auslösen von Erbrechen sowie die Verabreichung von Aktivkohle. Weitere Maßnahmen sind Magenspülungen, die Verabreichung von Mucilaginosa, um die Reizung des Magen-Darm-Traktes zu mindern, und Gabe von Barbituraten und Benzodiazepinen, um den Krämpfen entgegenzuwirken.[10]
...

LG
Renate
 

Dienstag, 9. Oktober 2018

Gute andere Infoseiten zum Thema Hufrehe - Teil 2

Die Seite von Susanne Weyrauch

Frau Dr. Weyrauch gehörte schon zu meinen Lieblingsautorinnen über Pferdefütterung und artgerechte Pferdehaltung, als ich noch Admin von unserem alten Hufrehe-Forum war. Das ist lange her.

Das unten ist ihre aktuelle Seite zum Thema.

Es ist nach wie vor nicht wirklich geklärt, wovon Hufrehe denn nun schlussendlich kommt. Das war früher so, daran hat sich auch nichts geändert. Hufrehe ist ein Mysterium und sowohl Fütterung als auch Bewegungsmangel oder manche Krankheiten von Pferden, Übergewicht, Vergiftungen und sonstwas können zu den Auslösern gehören, oft auch mehrere Faktoren, die dann zusammenwirken.

Es gefällt mir, dass sie in der Kannform spricht, wenn sie schreibt, früher wurden eher Eiweiß als Auslöser der akuten Hufrehe diskutiert, heute sind das verschiedene Kohlenhydrate wie Zucker, Stärke oder Fruktane, die als Ursache für das Absinken des ph-Werts im Darm sein könnten.

Frau Dr. Weyrauch erwähnt bei Pferden mit chronischer Hufrehe auch als mögliche Gründe Leberschwäche, Allergien oder ein chronisch instabiles Darmmillieu .. und sie weist darauf hin, dass ein fester Mähnenkamm oft ein Vorzeichen für eine nächste bevorstehende Hufrehe sein kann.

Gut ist, dass sie auch Medikamente, Giftpflanzen oder Gifte, die sich in falsch gemachter Silage, Heulage und so weiter bilden können, als Hufrehe-Auslöser nennt.

Sehr wichtig, sie weist auch darauf hin, dass laufend kontaminiertes Heu die Leber belastet und so auch wichtig ist, unbedingt auf einwandfreies Futter für Pferde zu sorgen.

Mehr dann mal einfach unten im Link nachlesen.


LG
Renate

Sonntag, 7. Oktober 2018

Falläpfel für Pferde

Auf die Menge kommt es an

Äpfel mögen Pferde gern und sie sind ganz sicher auch in überschaubaren Mengen gesund für die Tiere.

Momentan ist wieder die Zeit, wo es überall viel Fallobst gibt.

So wie oben hängen die überall an den Bäumen, oft auch in der freien Natur oder aber fallen massenhaft in privaten Gärten an.

Je nach Pferd müsst Ihr schauen, wie viele Äpfel für Eure Pferde gesund und wie viele zu viel sein können.

Gerade Pferde, die zu Hufrehe neigen, vertragen oft keine Unmengen davon. Es kommt allerdings selbst da auf den Hufrehe-Typ an, denn warum Pferde Hufrehe bekommen, ist wieder auch von Pferd zu Pferd verschieden.




Besonders in Ecken, wo Ihr die Befürchtung haben müsst, dass auch Spaziergänger aus der Umgebung Eure Pferde mit Falläpfeln füttern, seid vorsichtig, dass es nicht zu viel wird.

Schilder aufhängen kann helfen .. da am besten erklären, warum sie nicht ungebremst füttern sollen, sondern lieber vorbeikommen und es jedenfalls unter Aufsicht tun.

Es kann auch helfen, Zwischenzäune zu setzen, damit die Pferde nicht zu nah an den Außenzaun gelangen.

Wenn Obstbäume auf der Koppel wachsen, ist auch Vorsicht geboten.

Es kommt dann immer auf die Anzahl der Pferde und die Menge des Fallobstes an, ob Ihr die Pferde unter diesen Bäumen einfach weiterlaufen lassen könnt oder besser einen Zwischenzaun zieht, wenn die Äpfel runterfallen. Das gilt übrigens auch für andere Sorten Fallobst auf der Weide.

LG
Renate

Samstag, 6. Oktober 2018

Gute andere Infoseiten zum Thema Hufrehe - Teil 1

Tierklinik Isernhagen

2001 - einige Wochen vor Chiwas erstem Hufrehe-Schub dort
Ich habe mir mal die Mühe gemacht, ein paar aktuelle Seiten rauszusuchen und zu schauen, was dort heute inzwischen über die Gründe, die Behandlungsmöglichkeiten von Hufrehe und den Umgang mit den zu Hufrehe neigenden Pferden gesagt wird.

Ich fange heute damit an, Euch die erste Seite vorzustellen, nämlich die Tierklinik Isernhagen. Die Fotos in diesem Beitrag sind alle von 2001 aus Boksee in der Straße im See auf einer Weide, auf der Chiwa im September 2001 bei Dauerregen und ohne jede Fruktangefahr zum 1. Mal Hufrehe hatte.
Meine Enkel beim Reiten vor Chiwas 1. Hufrehe-Schub 2001.
Diese Seite schreibt nicht wirklich viel Neues, aber viel Bekanntes, das Ihr auch bei mir oben auf meinen eigentlichen Infoseiten nachlesen könnt. Anders als ich das mache, weil ich immer ein Barhuf-Fan war und Hufeisen nur für ein manchmal und ganz selten nicht abzuwendendedes notwendiges Übel halte, beziehen sie außer der richtigen Barhuf-Pflege auch die Möglichkeit von speziellen Rehe-Eisen und dergleichen mit ein.
Auch 2001 ... noch war Chiwa da gesund.
Das hohe Gras oben hat Chiwa nicht geschadet .. es gab dort aber eine Senke, wo Sumpfschachtelhalm wuchs und als die eingezäunt und den Pferden zugänglich gemacht wurde, kriegte Chiwa ihren ersten Hufrehe-Schub .. und zwar bei Dauerregen und milden Temperaturen.

Chiwa im 1. Hufreheschub nach Zugang zu Sumpfschachtelhalm
Die Seite warnt nur vor zu vielen Kohlenhydraten in Form von zu viel Getreide.

In Bezug auf die Weide wird hauptsächlich davor gewarnt, sich Pferde an zu viel frischem Gras überfressen zu lassen. Es steht nicht dabei, dass es Fruktane wären, die da schaden .. und das gefällt mir an der Seite, denn es ist bis heute ja gar nicht geklärt, auch nicht von Christopher Pollitt damals, der Versuche nur mit Stärke und Fruktanen, jeweils zu viel davon, nie aber mit Eiweiß gemacht hat.
Chiwas Pferdefreunde Nixe und Reno hatten nie Hufrehe.
Die Seite warnt auch vor der Hufrehe-Gefahr bei Koliken, bestimmten Krankheiten oder aber zu schwerer Arbeit auf zu hartem Boden, was auf die Hufe geht.

Auch Medikamente, das Thema Bewegung, Hufgeschwüre und dergleichen werden dort angesprochen.

Dann wird darauf eingegangen, vor allen Dingen im Frühling bei zu viel Gras aufzupassen, wenn das Pferd schon einmal Hufrehe gehabt hat, also vorsichtig anzuweiden.

Es wird darauf hingewiesen, beim Reiten und Fahren auf zu hartem Boden vorsichtig zu sein.

Es wird auf genug Bewegung hingewiesen als Vorbeugung vor einem neuen Hufreheschub. Es wird gesagt, es ist wichtig, dem Pferd täglich Bewegungsmöglichkeiten zu geben. Gerade bei Hufrehe-Neigung, also wenn es schonmal einen Hufrehe-Schub gehabt hat.

Dann wird darauf hingewiesen, dass Vitalstoffe wie genug Vitamine und Mineralstoffe sehr wichtig sind, damit das Pferd gesund bleibt.

Der Link ist unten .. er ist ganz gut, finde ich, bei Interesse einfach mal reinlesen.


LG
Renate

Freitag, 5. Oktober 2018

Taubnesseln

... die sind ausgesprochen gesund und gehören zu den Heilkräutern

Taubnesseln kommen bei uns in vielen verschiedenen Blütenfarben vor wie weiß, rot, rosa, gelb und blau.

Die gehören alle zu den Heilkräutern und dürfen auf einer Pferdeweide wachsen. Sind also ausgesprochen gesund.

Diese hier in rosa mit der Ausnahme von auch ein paar weiß blühenden dazwischen wachsen momentan bei uns am Wegrand, wenn wir zum Einkaufen zu Edeka laufen und blühen gerade wieder, vermutlich weil sie sich wie viele Kräuter jetzt nach der Dürre gut erholt haben und einfach zum Herbst nochmal gekommen sind.

Noch ein bisschen zum Nachlesen für Euch.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fe_Taubnessel

https://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%B6hnliche_Goldnessel

 https://de.wikipedia.org/wiki/Taubnesseln

https://de.wikipedia.org/wiki/Gefleckte_Taubnessel