Montag, 5. November 2018

Die Mistel

Die Mistel ist ein ungiftiger Parasit an anderen Bäumen



Was vorn diese braunen Kügelchen sind, keine Ahnung. Die Mistel, die ich da fotografiert habe, ist das Grüne mit den weißen Beeren weiter hinten. Ich hoffe, Ihr könnt das halbwegs erkennen.

Misteln sind sogenannte Halbschmarotzer, die in Bäumen leben, aber selbst auch Photosynthese betreiben können.

Man sieht sie besonders gut im Winter, wenn die Bäume kahl sind, aber die Misteln nach wie vor darin grün.

Ich habe das Foto über den Zaun in einem Garten machen können, als wir auf dem Weg vom Friedhof nach Hause dort eine entdeckt haben.

Misteln sind nicht giftig.

Vieh aller Art mag sie vor allen Dingen gern im Winter als Grünfutter, wenn es dran kommt wie im Knick oder in Bäumen, die auf der Weide wachsen. Das gilt auch für Pferde.

Misteln sind ausgesprochen gesund und gelten als Heilpflanzen mit allen möglichen erstaunlichen Wirkungen.

Sie regen das Immunsystem an und senken den Blutdruck .. nur unter anderem .. können noch viel mehr.

Sie dürfen also in den Bäumen und Sträuchern auf und an einer Pferdeweide wachsen.

Mehr Infos nun hier in den Links unten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fbeerige_Mistel

https://de.wikipedia.org/wiki/Misteln

Samstag, 3. November 2018

Vieles ist in Kleinmengen für Pferde gesund - Teil 17

Rote Johannisbeeren


Auch rote Johannisbeeren werden jetzt zum Winter hin allmählich zu teuer, um damit noch ab und zu Pferde zuzufüttern. Das war aber monatelang nicht so, als die Früchte Saison hatten.

Im Laden findet man hier bei uns überwiegend die roten Johannisbeeren. Es gibt ja auch noch weiße und schwarze Johannisbeeren. Am meisten Inhaltsstoffe davon haben mit Abstand die schwarzen.



Jürgen und ich habe uns über Sommer oft welche in der freien Natur gesammelt, in allen drei Farben, also schwarz, rot und weiß. Die Stadt hat hier in der Umgebung nämlich sogenannte Streuobstwiesen angelegt, wo alle Leute, die Lust haben, sich in der Saison mal umsonst eine Portion Obst pflücken können, so auch Johannisbeeren.

Unsere Pferde haben früher immer welche bekommen, wenn Saison war. Auch in allen Farben.

Besonders Vitamin C und Eisen ist reichlich darin .. in den schwarzen am meisten .. dann auch Flavonoide und Antocyane .. alles supergut fürs Immunsystem.

Mehr Infos in den Links unten:

https://www.aponet.de/ernaehrung-und-fitness/johannisbeeren-da-steckt-gesundheit-drin.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Johannisbeeren

http://www.ernaehrung-bw.info/pb/,Lde/Startseite/Lebensmittel/Johannisbeeren

LG
Renate






Vieles ist in Kleinmengen für Pferde gesund - Teil 16

Heidelbeeren

Das in der Mitte dieser Obstschale sind Heidelbeeren, bei uns oben im Norden normalerweise auch Blaubeeren genannt.

Es handelt sich vermutlich um sogenannte Kulturheidelbeeren, die man um diese Jahreszeit im November kaufen kann.

Momentan wären sie auch zu teuer, um damit Pferde zuzufüttern, aber grundsätzlich ist das ja nicht immer so und Heidelbeeren in kleinen Mengen sind für Pferde sehr gesund.



Die blauen Früchte stecken nicht nur voller Vitamine und Mineralstoffe, sondern enthalten auch laut Wikipedia z. B. Catechingerbstoffe, dimere Proanthocyanidine, Anthocyanidine (wie z. B. Astragalin), Flavonoide, Caffeoylsäuren, Fruchtsäuren, Pektine und Invertzucker. Das macht sie zu etwas, das sehr gut für das Immunsstem Eurer Pferde ist.

Die Mineralstoffe sind reichlich drin und unter anderem auch Chrom und Mangan, was besonders bei Hufreheneigung wichtige Mineralstoffe sind. Außerdem gehören zu den Mineralstoffen in Heidelbeeren dann noch Calcium, Eisen, Magnesium, Natrium, Phosphor, Kalium und Zink dazu.

Vitamine in Heidelbeeren sind Beta-Carotin, B1, B2, B6, Folsäure, C und E.

Die sogenannten Kulturheidelbeeren, die man bei uns meistens im Laden bekommt, stammen eigentlich aus USA, sind aber genauso gesund.

In Schleswig-Holstein wachsen Blaubeeren nicht wild im Wald und so weiter, aber weiter im Süden schon.

In der Saison, wo sie besonders reichlich sind, sind sie aber auch hier oben in unseren Geschäften preisgünstig zu kriegen und dann habe ich den Pferden immer welche mit ins Futter getan.

Ob sie in Holstein im Garten wachsen würden, weiß ich nicht genau.

Im Süden könnt Ihr sicher welche wild sammeln oder aber habt sie auch im Garten.

Es gibt getrocknete Heidelbeeren auch für Pferde als Naturheilmittel zu kaufen.

So, nun noch ein paar Links zum Vertiefen.




LG
Renate





Vieles ist in Kleinmengen für Pferde gesund - Teil 15

Himbeeren




Wir haben gerade Anfang November und so eine Schale Beeren kostet bei Edeka 2,49 Euro.

Also natürlich zu teuer, um sie nun auch noch mit ins Pferdemüsli zu mischen, das würde selbst ich früher als absoluter Pferde-Freak, die so gut wie alles mit unseren Hoppas geteilt hat, dann doch nicht mehr tun.




Rechts in der Schale sind Himbeeren, worüber es in diesem Text für gesunde Dinge für Pferde gehen soll.

Also Himbeeren zur Saisonzeit, wo sie beispielsweise draußen in den Knicks um die Pferdeweide herum sowieso wachsen, vielleicht bei Euch im Garten in größeren Mengen geerntet werden können oder aber die Möglichkeit besteht, welche in der Natur zu pflücken, das ist super für Pferde.

Nicht nur die Früchte, sondern sogar die Blätter sind supergesund für Pferde. Sie dürfen gern mit dem langen Hals über den Zaun rankommen, sollten welche bei Euch an der Weide sein.

Früher bin ich oft mit unserer Chiwa spazierengegangen, die jahrelang nach diversen Hufreheschüben nicht mehr reitbar war .. und von Kiel-Wellsee aus kamen wir beide oft an einer Himbeer-Hecke vorbei, wenn meine Tochter Esther mit Freundin Jessica mit Reno und Nixe ausreiten waren.

Chiwa konnte in der Himbeerzeit die Früchte sogar ganz geschickt selbst von den Sträuchern pflücken. Wir haben da immer angehalten und gemeinsam Himbeeren genascht, Chiwa und ich.

Die sind laut einer Pferdeseite, die ich gefunden habe, super fürs Immunsystem.

Vitamine wie Folsäure, B1, B2, B6, C und E und Mineralstoffe wie Zink, Eisen,Calcium,  Magnesium, Kalium, Mangan und Natrium, aber auch bestimmte Gerbstoffe, Antocyane und Flavonoide machen die Himbeere so wertvoll.

Und kalorienarm sind Himbeeren ebenfalls.

Also schadet die eine oder andere Hand voll der leckeren Früchte Euren Pferden bestimmt nicht, sondern ist sogar nützllich, um ihr Immunsystem in Schwung zu bringen.

Hier noch ein paar Links zum Vertiefen.

https://www.mein-pferd.de/pferdehaltung/pferdefutter/welches-futter-unterstuetzt-mein-pferd-im-winter__trashed/#jtsvm-close

https://de.wikipedia.org/wiki/Himbeere

https://www.evidero.de/himbeeren-sind-gesund

LG
Renate




Freitag, 2. November 2018

Hirtentäschel

Blüht auch jetzt noch und gehört zu den Heilkräutern

Es ist leider schwierig, dieses total unscheinbare feine Kraut mit einem Handy wie meinem zu fotografieren.

Das habe ich auf dem Weg zum Einkaufen Richtung Edeka entdeckt. Es wächst da an den Wegrändern. Man kennt es auch eigentlich.

Ich vermute, dass man es sicherlich auch öfter auf Pferdeweiden findet, denn kennen tut man dieses zarte Kraut eigentlich schon.
Nach einigem Suchen habe ich gefunden, was das ist. Es heißt Hirtentäschel und ist was total Gesundes, also ein Super-Heilkraut, das gerne auf der Pferdeweide wachsen darf.

Ich stelle hier noch eine ganze Reihe Links dazu. Da sind auch weitere Fotos drin, falls Ihr mal reinschauen möchtet, die vielleicht ein bisschen besser ausschauen als die von mir.






Donnerstag, 1. November 2018

Vieles ist in Kleinmengen für Pferde gesund - Teil 14

Weintrauben, aber bitte in Maßen


Wenn Ihr es nicht übertreibt, dürfen Pferde auch Weintrauben futtern. Die blauen sind dabei sicher noch gesünder als die hellen, weil die noch mehr sekundäre Pflanzenstoffe enthalten als die anderen.

Also eine Menge von 250 g auf einmal schadet sicher keinem Pferd. Unsere Pferde haben, wenn wir Weintrauben gegessen haben, auch immer welche abbekommen.

Worauf Ihr da in erster Linie achten müsst ist, Weintrauben verderben recht schnell. Also aufpassen, dass die noch gut und auch knackig frisch sind, die Ihr Pferden gebt.

Weintrauben enthaltenrecht viele gute Aminosäuren .. siehe Wikipedia .. an Mineralstoffen sind drin: Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Mangan, Eisen, Kupfer, Zink, Phosphor und Selen.

Vitamin sind auch jede Menge drin, nämlich: E, C, B1, B2, B3, B5, B6, Folsäure und Beta-Carotin.

Sekundäre Pflanzenstoffe sind gut als Antioxidantien.

Dann sind noch viel Fruchtzucker und verschiedene Fruchtsäuren drin.

Da recht viel Fruchtzucker enthalten ist, würde ich nur kleine Mengen füttern, aber die mit einem durchaus guten Gewissen, weil das den Pferden nutzen und nicht schaden wird.

Hier noch ein paar Links zum Nachlesen:



LG
Renate





Gewöhnlicher Erdrauch

Hübsch, aber giftig

Bei dieser optisch eigentlich sehr hübschen Pflanze handelt es sich um den gewöhnlichen Erdrauch.

Den habe ich auf einer Wegböschung auf dem Weg von uns zum Einkaufen bei Edeka fotografiert.

Der blüht noch und kann das auch noch bis in den November hinein tun, steht bei Wikipedia.

Er kann auch schon im Mai anfangen zu blühen.

Er ist aber giftig und sollte deshalb nicht auf einer Pferdeweide sein, und zwar in allen Pflanzenteilen. Das hier ist aus Wikipedia:
...

Der Gewöhnliche Erdrauch ist in allen Teilen giftig. Hauptwirkstoffe sind Alkaloide wie Protopin, Sinactin, Cryptopin und einige andere zum Teil noch unbekannte Alkaloide. 
...
Hier noch der Link, wo Ihr das nachlesen könnt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%B6hnlicher_Erdrauch

LG
Renate