Samstag, 17. Juni 2017

Wie sich die Natur verändert - Teil 21

Blühende Binsen, Schafgarbe und mehr

Im Laufe des Jahres sind die Binsen auf unserem Weideland ein wenig zurückgegangen. Pferde fressen zwar nicht viele Binsen, aber gelegentlich knabbern sie die doch ab und das merkt man, seit wir diese Weide nun haben, selbst nach dem ersten Jahr schon.

Die Binsen, die noch relativ hoch stehen, die haben jetzt angefangen zu blühen .. siehe unten.

Unten noch ein Foto von den blühenden Binsen.

Beim Sauerampfer haben wir Sorten dazwischen, die eher rötlich blühen und andere, da wirken die Blüten- oder vielleicht sind es auch Saatstände, was ich nicht so ganz genau weiß, dann eher hell oder grünlich.

Ich habe mal welche mit ganz verschiedenen Farben fotografiert.

Das rechts ist kein Sauermpfer, aber auch eine Ampferart ... wir nennen die hier in Holstein Ochsenzunge.

Unten dann mal blühende Gräser .. aber ich hab jetzt nicht analysiert, wie die alle genau heißen. Es sind auf jeden Fall viele Fuchsschwarzarten und auch wolliges Honiggras dabei.

Was man dazwischen auch sieht, sind die Blütenstände vom Spitzwegerich.

Rechts mal der Blick ganz rüber .. die Ecke, wo ich so üppige Grasecken in voller Blüte aufnehmen konnte, ist eine, wo die Pferde nie hinkommen, nämlich die, wo wir auch Sumpfschachtelhalm haben, weil es Sumpfland ist .. und auch diese wunderschönen Kuckuckslichtnelken, die momentan ja auch blühen und die ich Euch neulich auch gezeigt habe. Da werden ja auch die Gräser kaum abgefressen, außer dass da mal Hasen oder Rehe und so welche abknabbern. Hasen haben wir da viele.
Oben nochmal ein Mix aus blühenden Binsen mit blühendem Sauerampfer .. und dann die nächsten drei Fotos sind welche von nun auch blühenden Zaunwicken oder vielleicht auch Vogelwicken, denn die beiden Wicken-Arten sehen sich so ähnlich, dass ich das nicht so genau weiß.



Das links ist eine blühende Schafgarbe. Die meisten blühen momentan noch nicht, aber es geht langsam bei einigen los.



Da links nur nochmal der Schwenk rüber zu der Heuweide in der Nachbarschaft, die dieser Bauer doch eiskalt kurz vor einem Gewitterregen und drauf folgenden Regentag runtergemäht hat und außer dort auch woanders ein Stück Weide, das durchsetzt mit Sumpfschachtelhalm ist.

Er hat es übrigens heute tatsächlich schon alles statt es zumindest nochmal anständig zu wenden, zusammengehäufelt und ich gehe davon aus, morgen rollt der das ein zu Heu oder Heulage. Ich werde da aber noch extra drüber schreiben.

Unsere Knicks sind jetzt übrigens überall voll belaubt und spenden auch viel Schatten für die Pferde, von allen möglichen Seiten. Momentan bräuchten sie die Unterstände also nicht, um Schutz vor zu viel Sonne zu finden, die finden sie immer irgendwo je nachdem, wie das Licht gerade steht.

Unten nochmal eine blühende Schafgarbe.

Während ich Fotos gemacht habe, hatte Jürgen beiden Pferden die Hufe gefeilt.

Hier war Prima gerade fertig und Chiwa kam danach dran.



Auf dem Bild, was ich oben ganz groß gemacht habe, sieht man übrigens, wenn man genau hinschaut, eine Krähe fliegen.

Na ja .. ich wie immer bei der Weidepflege.



Und noch ein paar Fotos vom gestern auch ganz tollen Himmel, wo die Sonne zuweilen richtig in Streifen durch die Wolken schien. Links sieht man das recht gut.



Hier kann man hinter Jürgen und Boomer gut sehen, wie dicht jetzt der Knick rüber zum Radweg wieder ist.

Und unten sieht man, wie hoch an manchen Ecken jetzt das Gras und die Kräuter schon wachsen. Die Pferde kommen zur Zeit da gar nicht mehr gegenan, aber das macht ja auch nichts, denn so bleibt noch was für später für die Winterweide zum Zuknabbern neben dem Heu übrig. War voriges Jahr ja auch so.



LG
Renate

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