Mittwoch, 21. Dezember 2016

Jahresrückblick 2016 in diesem Hufrehe-Blog

Ich fasse mal die wichtigsten Punkte für das vergangene Jahr zusammen


Oben ein Foto von Chiwa und Prima an Heiligabend 2015. Es war regnerisch-trübes Wetter wie in diesem Jahr, kein Schnee. Jürgen und ich waren offensichtlich an dem Tag alleine und abends zum Stall rum gelaufen, um die Pferde zu versorgen, denen es soweit gut ging. Wir haben zu der Zeit gerade erfahren, dass wir ab Januar nun mehr bezahlen müssen und waren schon länger am Suchen, wo wir einen preisgünstigeren Stall finden, der auch weniger schlammig wäre, aber es war nichts zu finden. Das Heu war okay und der Bauer damals auch noch. Das würde sich aber bald ändern.
Dieses und das Foto unten stammen von Ende Januar. Unser Schmied war da gewesen, aber Hufefotos habe ich da nicht gezeigt, sondern nur erzählt, es war alles okay und er würde Mitte März 16 dann wiederkommen, was er auch noch gemacht hat. Auf der neuen Pachtweide hat er uns dann aus für uns nicht näher nachzuvollziehenden Gründen einfach versetzt, nachdem wir den Termin im Mai wegen des Umzugs gern um einen Monat in den Juni  hatten verschieden wollen. Vielleicht war er ja auch einfach sauer schon deshalb, weil wir mal darum gebeten hatten, einen Termin zu verschieben .. und zwar rechtzeitig einige Wochen vorher schon.
Mitte Februar freue ich mich darüber, dass die Pferde, während wir gründlich ausgemistet haben, solange auf der Stundenkoppel so schön getobt haben. Wenn man sich den Boden im Auslauf auf dem Foto unten anschaut, ist das auch kein Wunder, dass es sie sehr gefreut hat, mal mit festem Boden unter dem Füßen eine Runde rennen zu können.




Ende Februar habe ich darüber berichtet, wie schwierig es ist, mit einem chronisch kranken Pferd wie Chiwa umzuziehen, da es mit Pferden, die eine Sonderbehandlung brauchen, noch viel schwerer ist, einen neuen Stallplatz zu finden .. wir waren da schon verzweifelt am Suchen und konnte nichts finden.



Mitte März war unser Schmied dann wieder da gewesen, ich habe Hufefotos in den Hufrehe-Blog gestellt und eigentlich auch nichts Schlechtes über seine Arbeit geschrieben, eher im Gegenteil und auch noch welche vom ersten Anweiden auf der dortigen Apfelweide.



Ich bin zuversichtlich, im Frühling einen anderen Stall zu finden, von Ärger schreibe ich noch nichts .. vielleicht habe ich mich auch nicht getraut, was von Ärger zu schreiben, wie das so ist.



Das oben ist ein Foto von Ostern 16. Unsere damalige Tüdelbeteiligungen .. ein Ehepaar mit einem kleinen Jungen ... waren erstmalig da gewesen ... die haben sich später auch nicht wieder gemeldet, obwohl wir damals, als sie von Berlin hierher gezogen sind, spontan ohne die zwei zu kennen stundenlang beim Umzug geholfen haben ... viele Tüdelbeteiligungen finden Pferde zwar toll, sind einem keine Hilfe, sondern machen einem einen Haufen Arbeit und bleiben irgendwann weg. In diesem Fall möglicherweise deshalb, weil wir etwas weiter von ihnen weg gezogen sind und schon das Benzin nach Preetz statt nur nach Schwentinental ihnen zu teuer war. Wir sind sehr misstrauisch in Bezug auf Tüdelbeteiligungen geworden nach solchen Erfahrungen.

Anfang April berichte ich, dass eine unserer Miteinstellerinnen nun einen neuen Stallplatz gefunden hatte und gehen konnte, wir aber einen Platz, den wir hätten kriegen können, wegen einer Weide über und über mit Klee und das bei Offenstallhaltung, haben nein sagen müssen, denn das geht mit einem Rehepferd nunmal nicht .. also weitersuchen.




Ende April .. als ich das Foto oben gebloggt habe, erzähle ich, dass wir in zwei Tagen umziehen werden, dass Chiwa im Schritt locker läuft und mehr ja nicht nötig wäre, denn in schnelleren Gangarten könnte sie auch ab und zu etwas steif laufen.

Ich berichte, dass wir viele Probleme gehabt hätten, aber nicht wegen der Haltungsbedingungen an sich umgezogen wären .. andere Gründe wären gravierender gewesen .. und zwar in erster Linie finanzielle seitens unserer Stallbetreiber .. und dass wir bis auf den April immer pünktlich im voraus bezahlt hätten .. und das war auch nicht gelogen, nur im April aufgrund des gesammelten Wirrwarrs dann doch leicht ins Schwimmen gekommen wäre. Auch das war nicht gelogen.



Das Foto oben ist von Ende April. Vorn kommen meine Tochter Esther und Jürgen gerade mit Prima auf der neuen Pachtweide in der Preetzer Feldmark an, dahinter Anke und Chiwa. Die beiden und Ankes Schwager Peter sowie Ankes Mann Dennis, der mit mir mit dem Auto alles andere transportiert hat, haben uns damals sehr geholfen.

Irgendeiner hatte uns vor dem Umzug beim Kreisveterenäramt angezeigt, Chiwa könnte nicht laufen. Wir man sieht, konnte Chiwa sehr gut laufen. Nun ja ... die Anzeige war anonym und auch wenn wir vermuten, wer das gemacht haben könnte, beweisen lässt sich das leider nicht. So ist das nunmal mit anonymen Anzeigen von Menschen, die unter Umständen nach vorn sogar freundlich tun.

Mitte Mai schreibe ich, dass ich in der Senke Sumpfschachtelhalm vermute, aber noch keinen gesehen habe.




Am 22. Mai 16 habe ich dann das Foto oben und mehr vom nun doch sichtbaren Sumpfschachtelhalm in unserer Senke in diesem Blog hier gepostet und überhaupt begonnen, danach unter dem Thema Weidespaziergänge in der Preetzer Feldmark viele Pflanzen zu fotografieren, zu bestimmen und auch darüber zu schreiben, was für eine Vegetation wir in dieser Region haben. Das hat sich bis in den Spätherbst hingezogen und es kann sein, sollte ich nächstes Jahr noch mehr Pflanzen entdecken, dass ich da auch noch mit weitermache.



Am 22. Juni habe ich die Hufe von Chiwa und Prima fotografiert .. auch Nahaufnahmen, die ich oben jetzt aber nicht verlinke, die findet Ihr ja im Blog bei Interesse ... es war da schon zu vermuten, dass unser alter Schmied nicht mehr kommen wird, da der einfach nicht mehr geantwortet hat, als wir um Terminverschiebung und einen neuen Termin gebeten haben.


Das oben ist ein Foto von Jürgen beim Hufefeilen. Er macht das übrigens super.



Mitte Juli hatten wir das Round Pen fertig und ich habe gezeigt, wie schön die zwei darin laufen und wie gut es Chiwa geht.

Wir haben damals schon lange kein Heu mehr dazu gefüttert, weil es nicht nötig war und Chiwa trotzdem sehr gut ging.

Ansonsten habe ich sehr viel über meine sogenannten Weidespaziergänge, also die Pflanzen auf und rund um unsere Weide herum geschrieben.




Das zweite August-Drittel, Jürgen ein wenig beim Reiten auf Chiwa .. ganz vorsichtig, weil so wirklich geht das nun in ihrem Alter doch nicht mehr.

Außerdem habe ich viel darüber geschrieben, worauf man bei einem Rehepferd im Spätsommer achten muss wie Eicheln, Bucheckern, Klee und so weiter.




Ende September. Jürgen und ich mit Chiwa und Prima bei der Bodenarbeit. Es geht Chiwa nach wie vor gut.

Wir hatten eine Hufheilpraktikerin bei ebay kennengelernt, die Pferden zum Üben suchte und Kontakt aufgenommen. Es war viel Schreiberei und wurde nie was draus. Jürgen feilt bis heute noch selbst. Es ist schön,dass er das kann und es den Pferden trotz des Alleinemachens gut dabei geht.




Ende Oktober .. wir hatten die Pferde wieder nach oben geholt, denn unsere Windschutzecke war fertig geworden. Die zeige ich Euch gleich in einem nächsten Foto. Es kann sein, dass das doch etwas verfrüht war und sie doch noch zu viele Resteicheln dort gefunden haben. Vorher waren sie wochenlang auf einem Weideabschnitt, wo es nur Lärchen und Birken als Bäume gab. Chiwa lief nämlich kurz darauf eine Weile leicht lahm, was sich inzwischen wieder gegeben hat. Wir wissen nicht genau, ob es ein kleines Hufgeschwür war, Jürgen vielleicht die Hufe nun etwas zu steil gestellt hatte .. wir haben die Trachten danach etwas gekürzt ... oder sie sich doch irgendwo ein paar Eicheln hat einsammeln können, auch wenn ich eigentlich so gut wie keine mehr gesehen hatte, als wir sie hoch gelassen haben.



Eine schlafende Prima, eine echte Seltenheit. Normalerweise bemerkt sie uns immer schon sehr früh.




Chiwa und Prima auch Ende Oktober in der Windschutzecke, die da aber noch kein Dach hatte.




Das Foto ist vom 5. November. Ich behandle Chiwa Hufe abwechselnd mit Heparinsalbe und Arnikasalbe. Es ging ihr dann schnell wieder besser. Wovon es nun wirklich gekommen war, keine Ahnung. Es war aber nicht schlimm, was gut ist. Trotzdem haben wir uns deshalb überlegt, ein drittes Pferd dazuzuholen.




Oben ein Foto, wie Jürgen am 27.11.16 dann das erste kleine Training mit Chiwa nach dieser Lahmphase gemacht hat.




Oben ein Foto vom 2. Dezember 16. Sehr spontan landete auch Ende November ein Gastpferd bei uns, wo das zweite Pferd, mit dem es zusammen in der Nähe unserer Weide stand, plötzlich weg war und sie ganz alleine.

Als ich dieses Fotos machte, hatten wir den drei gerade das untere Weidestück wieder aufgemacht und wie Ihr sehr, lief Chiwa wieder fröhlich mit. Inzwischen ist Jürgen sogar mal einen Tag auf ihr geritten, aber ich glaube, das war doch ein bisschen viel, obwohl sie fröhlich hinter der neuen Stute herrannte, Chiwa ist ja so ehrgeizig von Natur aus.



Oben Chiwa am 15. Dezember 16 beim Training im Round Pen.




20. Dezember 16 - Chiwa macht Kunststücke im Round Pen.




Und am gleichen Tag mit Prima zusammen unter de Windschutzecke.

Tja .. das war es vom letzten Jahr mit unserem Rehepony Chiwa und ihrer gesunden Freundin, also das Wichtigste aus diesem Hufrehe-Blog.

LG
Renate






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen