Mittwoch, 16. Dezember 2020

Pferde, Weide und Knick - Teil 6

 Ebereschen


Das links ist ein Foto von einer Eberesche, allerdings nicht in der Zeit, wo diese Bäume Früchte tragen, sondern blühen.
 
Man nennt die Eberesche auch oft Vogelbeerenbaum.
 
Es gibt verschiedene Sorten. Hier ein Link zu Wikipedia.
 




Wenn man Ebereschen direkt auf der Weide stehen hat, überleben die erfahrungsgemäß nicht. Die Pferde knabbern die gesamte Rinde ab, fressen die Zweige, der Baum geht dann ein.

Ebereschen sind für Pferde ganz sicher nicht giftig. Ich gehe davon aus, die werden sogar ausgesprochen gesund sein, eben weil sie so viel dran rumknabbern, falls welche auf einer Weide wachsen.

Im Knick haben Ebereschen eine Überlebenschance und sind sicher eine gute Idee für sehr gesunde Knick-Gehölze rund um eine Pferdeweide rum.

Auch wenn es nicht direkt bewiesen ist, Ebereschen gelten schon sehr lange als gute Heilpflanzen. Pferde werden das fühlen und fressen deshalb so gerne ab und zu was davon, um gesund zu bleiben.

Hier ein Textauszug auch aus Wikipedia:

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Medizin

Auch wenn sich im Volksglauben hartnäckig das Gerücht hält, die Früchte seien giftig, ist dies nicht richtig. Allerdings enthalten die Beeren Parasorbinsäure, die zu Magenproblemen führen kann. Durch Kochen wird die Parasorbinsäure zu Sorbinsäure abgebaut, die gut verträglich ist.[28] Gekochte Beeren können daher auch in größeren Mengen gegessen werden. Tatsächlich waren Vogelbeeren aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehalts (bis zu 100 mg pro 100 g Beeren, das beim Kochen um etwa ein Drittel abgebaut wird) früher ein wichtiges Mittel gegen Skorbut.[29] Sie enthalten außerdem Provitamin A und Sorbit, einen Zuckeraustauschstoff.[30] Aus der Sorbose der Vogelbeeren wurde das Sorbit, ein Zuckerersatz für Diabetiker, gewonnen. Sorbit wird heute industriell durch Reduktion von Traubenzucker (Glukose) mit Wasserstoff hergestellt.[31][32]

 

Die Naturheilkunde schreibt Blättern und Blüten eine besondere Heilwirkung zu. Getrocknet finden diese u. a. in Tees gegen Husten, Bronchitis und Magenverstimmungen Verwendung. Auch werden sie bei Verdauungsbeschwerden, Hämorrhoiden, Rheuma und Gicht eingesetzt. Die Wirkung ist allerdings nicht wissenschaftlich erwiesen.[28] Sänger und Redner nutzen die Vogelbeeren z. B. auch, um ihre Stimmbänder geschmeidig zu halten.[29] Laut „Kräuterpfarrer“ Johann Künzle sollen Vogelbeeren zähen Schleim von den Stimmbändern lösen und so bei Heiserkeit wertvolle Dienste leisten.

In der evidenzbasierten Medizin wird ein Auszug aus Sorbus aucuparia, das Sorbit, intravenös zur Senkung des Augeninnendrucks bei Glaukom gespritzt.[33]

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 https://botanikus.de/informatives/giftpflanzen/alle-giftpflanzen/eberesche/

 

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Eberesche wird teils noch als Giftpflanze angesehen, dies ist so aber nicht korrekt. In den Früchten findet man unter anderem Parasorbinsäure. Bei dem Verzehr größerer Mengen roher Beeren kann es zu Reizungen der Schleimhäute kommen, unter Umständen auch zu Erbrechen und Durchfall. Da die Beeren herb und bitter schmecken, ist eine Vergiftung aber eigentlich nicht zu erwarten. Im gekochten Zustand (Marmelade) wird der Stoff unwirksam.

Tiergiftig:
Fressen Pferde größere Mengen an reifen Beeren, kann es zu Speichelfluss und Durchfällen kommen.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Heilkundlich wird die Eberesche direkt nicht genutzt. Allerdings eignet sich ein Mus aus den Beeren bei Appetitlosigkeit und verdorbenem Magen

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 https://www.reiten-weltweit.info/2019/die-eberesche-sorbus-aucuparia/

 

Für Pferde nur schwach giftig!

Das Pferd muss schon größere Mengen der Vogelbeeren fressen, um Probleme mit der Gesundheit zu bekommen. Es kann dann zu vermehrten Speichelfluss und Durchfällen kommen. Jedoch verschwinden die Beschwerden nach kurzer Zeit wieder. Als Mittel gegen die Symptome sollte dem Pferd Wasser oder Kräutertee mit Tierkohle gegeben werden, um das Gift zu binden und außerdem sollte es viel trinken. Raufutter sollte erst am 2. Tag wieder zu fressen gegeben werden. Ein Tierarzt braucht nicht unbedingt hinzugezogen werden.

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https://www.pferderevue.at/magazin/haltung_fuetterung/2017/02/aeste_und_zweigegesunderknabberspassfuerpferde.html 


Harthölzer wie Birke und Haselnuss bieten ebenfalls eine gesunde Knabbervorlage. Und auch Äste von Obstbäumen, Linden und Ebereschen liefern eine willkommene und gesunde Abwechslung.

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 https://www.gartenflora.de/gartenwissen/ziergarten/baeume-straeucher-hecken/vogelbeere/» Mehr aus Ihrem Garten: Essbare Blüten

 

Die Vogelbeere – gesund und heilsam

Entgegen dem weit verbreitetem Glauben, sind die Beeren für den Menschen nicht giftig. Vogelbeeren sind wahre Gesundheitsbomben. Sie enthalten extrem viel Vitamin C, Provitamin A oder Antioxidantien.

Roh schmecken die Beeren In kleinen Mengen. Die Bitterstoffe der frischen Beeren regen den Stoffwechsel sowie die Verdauung an. Sie wirken entwässernd, bei größeren Mengen kann jedoch es zu Magenproblemen kommen. Der bittere Geschmack entsteht durch die Parasorbinsäure. Frost wandelt die Parasorbinsäure um in Sorbinsäure, diese ist gut verträglich. 

 Kochen hat den gleichen Effekt, die Beere wird weniger bitter. Für einen Tee kochen Sie eine Handvoll getrockneter Beeren zehn Minuten mit einem halben Liter Wasser. Die Wirkstoffe sind gut für die Stimmbänder und den Hals.

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LG

Renate

 

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