Montag, 14. November 2016

Mein aktueller Müsli-Mix

Wir füttern aktuell mehr Strubbelmüsli, weil das Gras weniger Ballaststoffe enthält

 Ich glaube, man sieht recht gut, dass bei uns immer noch so viel Gras wächst, dass Heu zufüttern nach wie vor keinen Sinn macht.

Trotzdem sind wir vorsichtig, denn allmählich haben die zwei die sehr ährenreichen Anteile der Weide doch weitgehend abgefressen, so dass wir denken, ein bisschen extra Strukuranteil mehr im Futter kann nicht schaden.

 Das ist wichtig, damit genug Vitamin B1, auch essentielle Fettsäuren und die Mineralstoffe, die sich in den Randschichten von Getreide befinden, unter anderem mit im Müsli sind, aber auch genug Zellulose für die Darmbakterien. Auch die anderen B-Vitamine kommen dann nicht zu kurz, wo ich bei Weide pur mit der aktuellen Grasstruktur nicht ganz sicher wäre, ob das reicht.
Wir füttern nun ja ganzjährig das Vitalmüsli Beste Jahre von St. Hippolyt plus Vollkornhaferflocken aus irgendeinem x-beliebigen Supermarkt oder Discounter dazu.

Momentan kriegen sie eine doppelte Portion, nämlich auch noch eine große Menge Agrobs Alpengrün-Müsli dazu.

Und dann wie immer von uns von dem Obst und Gemüse was ab, das wir auch am Vortag gegessen haben plus etwas Olivenöl und Rapsöl noch drüber.

Ich möchte nur mal die beiden Müslimischungen hier verlinken, um zu zeigen, was alles drin ist. Wenn man die einzelnen Inhaltsstoffe nachgoogelt, findet man gut raus, warum diese Vitalstoffe helfen, dass Pferde alles kriegen, was sie brauchen.

Man sieht ja auch, sie sind aktuell dabei, viel Winterfell anzusetzen, was zusätzlich Vitalstoffe braucht, aber ich glaube auf dem letzten Foto, wo man die zwei in der Ferne sieht, auch sehr genau, wie üppig bei uns immer noch das Weidegras vorhanden ist.

So nun die Links zu den beiden Müslimischungen.


Davon nochmal die pdf mit den ganz genauen Inhaltsangaben:


Und nun die andere Sorte, die ich nur über Winter zusätzlich gebe, jedenfalls solange, bis wir Heu zufüttern sollten .. wann das sein muss, wissen wir aktuell noch nicht.



LG
Renate

Freitag, 11. November 2016

Chiwa gestern ... nun doch allmählich wieder fast die Alte

Fotos von gestern Abend

 Erzählt habe ich es ja schon und am Tag darauf dann auch mal fotografiert, dass Chiwa inzwischen auch wieder bis zum Tor gelaufen kommt, wenn wir mit dem Fresschen kommen, und zwar obwohl sie eigentlich weiß, wir füttern ganz oben und dass sie dann wieder hinter uns her bis nach oben laufen muss.

 Die Bilder sind dieses Mal nicht so schön, sondern schon etwas dunkel. Das liegt daran, dass wir vorher bei meiner Mutter auf dem Friedhof gewesen sind, da noch eine alte Bekannte getroffen und eine Weile geschnackt haben, dann Mamas Grab winterfertig gemacht und dann erst bei den Pferden waren.

Da es jetzt nunmal wegen der Zeitumstellung so früh dunkel wird, war es da schon etwas schummerig, sogar als wir ankamen und als wir gingen, stockdunkel.

 Wie man sieht, Prima ist zwar schneller, aber Chiwa nicht mehr ungewöhnlich langsam.

Prima ist ja auch sonst eigentlich meistens schneller.

 Cremen tun wir erstmal nicht mehr, aber sollte es doch nochmal nötig werden, habe ich beide Salben noch reichlich zu Hause und könnte sofort reagieren.

Am linken Hinterhuf hinten fühlt man eine rauhe Stelle in der Mitte. Auch wenn wir die ganze Zeit, als Chiwa leicht lahmte, das Gefühl hatten, ihr tut der linke Vorderhof weh, wäre wiederum das ein Zeichen dafür, dass vielleicht doch ein kleines Hufgeschwür hinten war und an der rauhen Stelle die Flüssigkeit ausgetreten sein könnte.

 Es ist ja oft so, dass es täuscht, wo genau es weh tut, wenn ein Pferd etwas lahmt ... es kam uns immer so vor als ob links vorn, zumal sie da oft den Huf auf der Spitze aufgesetzt hat .. aber diese rauhe Stelle links hinten spricht nun wieder eine andere Sprache, kann aber auch mal täuschen.

 Wichtig ist ja, dass Chiwa jetzt wieder normal rumläuft und es ihr wieder gut geht ... also eine Sorge weniger.

Jürgen und ich sind sehr froh, dass es nichts Schlimmes war und sich so leicht beheben ließ, auch nicht viel gekostet hat, es zu behandeln.

 Wie man sieht, war es dann hier auch schon wirklich stockfinster. Die meistens Fotos sind zuletzt auch gar nichts mehr geworden.

Unten seht Ihr nur noch zwei Schattenpferde in der Dämmerung.

Also bis bald mal wieder, aber dann mit einem anderen Thema als einer vorübergehend lahmenden Chiwa, denn das Thema kann ich jetzt wohl abschließen.


LG
Renate

Dienstag, 8. November 2016

Warum Behandlung mit Heparinsalbe und Pferdesalbe

Ich weiß aus Erfahrung,dass das hilft


 Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, alles, was nicht regelrecht blutet, sondern nur gezerrt, gequetscht oder sonstwie entzündet ist, mit einer Kombination aus Heparinsalbe und Pferdesalbe zu behandeln, immer abwechselnd.

Das hilft bei Pferden super, das hilft auch bei Menschen oder anderen Tieren als Pferden.

 Diese Sache fördern die Durchblutung, kühlen aber auch, helfen abschwellend und schmerzlindernd und sorgen dafür, dass solche Sachen schneller heilen.

Ich bin kein Arzt, habe nur schon jahrelang damit gute Erfahrungen gemacht.

Ich verlinke mal zwei Texte über eine Heparinsalbe für Pferde und einen über die Wirkungsweise von Pferdesalben allgemein.

 Ich selbst benutze eine normale Heparinsalbe aus der Apotheke .. ist also für Menschen dort verkäuflich und wie die Dose der Pferdesalbe aussieht, die die Apotheke führt, wo ich immer einkaufen gehe, seht Ihr oben auf dem Foto.

Bei der Heparinsalbe ist zu sagen, es gibt Pferde, die Heparin nicht vertragen. Chiwa gehört nicht dazu. Und man soll Heparin generell nicht länger als maximal 10 Tage geben, weder in Form von Spritzen noch als Salbe. Bei der Pferdesalbe ist das nicht so tragisch, sie auch länger zu verwenden.

 Hier die beiden Links zum nachlesen, wenn Ihr mögt.

https://www.shop-apotheke.com/tiergesundheit/2225743/compagel-gel-fuer-pferde.htm

http://marathon-vorbereitung.com/pferdesalbe/

LG
Renate


Montag, 7. November 2016

Heute Nachmittag kam Chiwa schon ans Eingangstor runter ...

... noch im Schritt, aber immerhin

 Diese Fotos sind nicht von heute Nachmittags, sondern von heute Vormitttag, aber auch da lief Chiwa schon recht viel rum, wartete allerdings weiter oben auf Jürgen und mich mit dem Müsli.

Ich habe vormittags ihre Hufe mit der Heparin-Salbe behandelt, nachmittags mit der Pferdesalbe, die Arnika enthält.

Ich werde nachher auch nochmal erklären, warum wir zur Zeit extra viel Strubbelmüsli geben sowie diese beiden Salben verwenden.

 Als wir heute nachmittags wieder bei den Pferden waren, kam Chiwa schon bis zum Eingangstor runter gelaufen und auch relativ flott dann hinter uns her bis oben zum Knick, wo es dann die zweite Portion Müsli für heute gab.

Sie lief zwar noch Schritt, also weder Trab noch Galopp, aber immerhin. Dass sie, wenn es was zu Futtern gibt, schon wieder runter uns entgegen kommt, ist ein gutes Zeichen, dass es täglich besser wird.

 Eicheln und Bucheckern hängen jetzt so gut wie keine mehr an den Bäumen und die vom Boden sind ebenfalls so gut wie weg.

Das ist wichtig bei einem Pferd wie Chiwa, das auf alle Vitamin-B1-Räuber besonders leicht mit Hufrehe reagiert.

Jedes Rehepferd ist anders und unseres verträgt keine Vitamin-B1-Killer .. weder Thiaminase noch Gerbsäure, und Eicheln und Bucheckern enthalten extrem viel Gerbsäure.

 Wie man sieht, nehmen die beiden ihre Windschutzecke jetzt super an.

Gemeckert deshalb hat bisher niemand, ganz fertig ist es noch nicht, wir überlegen auch noch, ob wir da nicht doch noch etwas anders machen als ursprünglich geplant davon ausgehend, wie es jetzt fertig ausschaut. Was wir dürfen und was nicht, wissen wir genau, haben das schriftlich.



 Und dass das Bauamt, das sonst in der Feldmark eigentlich kaum eingegriffen hat, was wir telefonisch erfahren haben, wegen der in letzten Zeit ständigen Anzeigen von irgendjemand aus der Feldmark nun gezwungen ist, sich alles anzusehen, was angezeigt wird, das hat uns unser Sachbearbeiter genau erklärt und gesagt, ihn nervt das selbst, aber er muss dann ja handeln.
Das gleiche hat uns ja auch schon die Amtstierärztin vom Kreisveterenäramt erzählt, dass es sie auch nervt, aber wir diese Lücke zwischen Baurecht und Tierschutz finden müssen.

 Sie sagte auch, ständig kommen da neuerdings jetzt auch in Bezug auf die Tiere in der Feldmark Anzeigen rein und sie muss dann nachsehen kommen, aber wäre auch zufrieden, wenn wir es so machen, wie das Bauamt uns das erlauben darf, dann kriegen wir unser Okay dafür.

Also Jürgen und ich finden, es sieht ganz gut aus alles. Die zwei finden schon jetzt in der Ecke Schutz und können da, wenn sie möchten, auch zusammen schön schlafen.

 Im Frühling werden wir ihnen dann wohl noch einen weiteren Freund dazu holen, denken an einen älteren Wallach, der aber noch gesund sein sollte und für Jürgen auch reitbar. Es ist besser, wenn es eine Dreiergruppe ist, falls mal ein Pferd krank werden sollte und eventuell ein paar Tage isoliert werden muss. Ein Männchen passt zu zwei Stuten dann besser als eine weitere Stute, denken wir .. aber ganz genau wissen wir das noch nicht. Es ist erstmal ein noch etwas entfernt liegender Plan.

Rechts unsere Ecke vom Radweg aus fotografiert.

Ich finde, es passt gut von der Farbe zur Natur in der Feldmark .. es soll sich ja auch optisch in die Landschaft gut eingliedern. Jürgen findet das auch.

Ich halte Euch weiter auf dem Laufenden, wie es Chiwa geht. Bis sie wieder Galopp rennt, da vermute ich, dass es sicher noch 2 - 3 Wochen dauern kann .. aber generell bin ich zufrieden .. und wie gesagt, ich erkläre nachher nochmal, warum ein bestimmtes Futter und warum diese Salben.

Bis nachher hier
Renate

Sonntag, 6. November 2016

Chiwa ging es heute schon viel besser

Ein paar Fotos und der Bericht von heute

 Ich möchte mal berichten, wie es Chiwa geht.

Sie sah heute schon wesentlich besser aus als gestern, bewegte sich schneller und elastischer und lief viel mehr um uns rum. Trab und Galopp haben wir sie heute zwar noch nicht laufen sehen, aber im flotten Schritt. Also es wird nicht schlimm, wir sollten das bald überstanden haben.

 Wir vermuten, dass Chiwa heute Nacht schon unter Dach geschlafen hat. Es war ein Äppelhaufen von ihr dort zu finden. Die Äppel von Chiwa kann man gut von denen von Prima unterscheiden. Außerdem war eine kleine Kuhle im Gras zu sehen, die nur von unserem Pony stammen konnte, denn Prima würde eine größere Kuhle hinterlassen.

Die zwei nehmen ihre Ecke generell beide gut an. Es sind inzwischen auch beide Dächer fertig.

 Ich habe Chiwas Kronränder und Fesselbeugen heute wieder weiter mit Salbe behandelt wie gestern. Das hat ihr bei solchen Problemen bisher immer gut geholfen und hilft offensichtlich auch jetzt gut. Das Kürzen der Trachten dürfte ein weiteres dazu getan haben.

Ich halte Euch weiter auf dem Laufenden, wie sich die Maus wieder erholt.

LG
Renate